
Cruisen Sie Kataloniens GI-682 von Tossa de Mar nach Sant Feliu de Guíxols — etwa 20 km rote Granitfelsen, Pinien und Türkisbuchten mit der Legende einer Kurve für jeden Tag. Die Straße bleibt auf mäßiger Höhe — schwache Motoren sind kein Problem, Geduld mit Bussen und engen Kehren schon. Klassische Camper glänzen hier mit offenen Fenstern und Mirador-Stopps. Baden bei Cala Giverola, ein Stück Camí de Ronda wandern, in Áreas statt Strandbuchten übernachten. Im Juli–August früh fahren für leeren Asphalt und Goldlicht an der Vila Vella. Große Wohnmobile sollten die engsten Abschnitte meiden.
Die Costa Brava — auf Katalanisch "Wilde Küste" — verdient ihren Namen auf jedem Zentimeter der GI-682 zwischen Tossa de Mar und Sant Feliu de Guíxols. Dieser kurze, aber intensiv konzentrierte 20-Kilometer-Abschnitt ist eine der dramatischsten Küstenstraßen im Mittelmeer — ein Asphaltband, das sich an roten Granitfelsen über einem Meer klebt, das je nach Tageszeit und Sonnenwinkel zwischen tiefem Saphir, Smaragd und Türkis wechselt. Die Straße wurde im frühen 20. Jahrhundert erbaut und hat sich seitdem kaum verändert — ihre 365 Kurven (der Überlieferung nach eine für jeden Tag des Jahres) sind genauso eng und theatralisch wie eh und je und machen das Fahren zu einem Erlebnis langsamer, konzentrierter Freude, das Geduld und Aufmerksamkeit belohnt.
Die Reise beginnt in Tossa de Mar, einer der besterhaltenen mittelalterlichen Befestigungsstädte an der spanischen Küste. Die Vila Vella — die befestigte Altstadt — thront auf einem felsigen Vorgebirge, umgeben von Mauern, Türmen und Zinnen aus dem 12. Jahrhundert, und Marc Chagall nannte die Stadt in den 1930er Jahren sein „blaues Paradies". Der Stadtstrand unterhalb der Mauern gilt als einer der schönsten Kataloniens. Von Tossa aus klettert die GI-682 sofort in die Küste hinein, und schon wenige Minuten nach dem Verlassen der Stadt ist man von Pinienduft, roten Granitfelswänden und Blitzen unmöglich blauem Wasser umgeben, das zwischen den Bäumen und zwischen den Kurven aufleuchtet. Jede Biegung enthüllt eine neue Bucht, einen neuen Blickwinkel der Felsen, eine neue Überraschung an Farbe und Landschaft.
Entlang der Route ermöglichen zahlreiche Miradors (Aussichtspunkte) und Haltebuchten das Innehalten — einige der besten Aussichten findet man nicht an offiziellen Punkten, sondern an spontanen Lücken in der Klippe, wo das Meer plötzlich unter einem aufgeht. Die von der Straße sichtbaren Buchten — Cala Giverola, Cala Pola, Cala Salions — sind zu Fuß über Wanderwege erreichbar, und der Camí de Ronda, ein uralter Küstenpfad, der einst als Patrouillroute für Zollbeamte diente, verläuft entlang großer Teile dieser Küste auf Wasserhöhe. Die Fahrt endet in Sant Feliu de Guíxols, einem charmanten Städtchen mit einer schönen Meeresfront-Promenade, einem Benediktinerkloster aus dem 10. Jahrhundert und einem lebhaften Marktleben.
Für Fahrer klassischer und schwacher Camper ist diese Straße eine pure Freude — und eine der seltenen Routen, auf denen die bescheidene Leistung eines klassischen Campers keine Einschränkung, sondern ein Vorteil ist. Die Kurven sind eng genug, dass Geschwindigkeit nie verlockend ist, und der Rhythmus der Straße passt perfekt zum entspannten Charakter des Busses. Fenster runter, Motor schnurrend, der Duft mediterraner Pinien durch den Fahrerraum — das ist langsames Reisen vom Feinsten. Die Straße ist schmal mit begrenzten Überholmöglichkeiten — bei Aussichtspunkten stoppen, um ungeduldige Fahrer passieren zu lassen. Am besten morgens früh fahren, wenn das Licht am goldensten ist. Für sehr große Wohnmobile ist die GI-682 nicht empfehlenswert, aber ein klassischer oder schwacher Camper meistert sie problemlos.
Stadt / Dorf
Natur
* Unterstützt durch HERE Technologies mit Hauptsitz in Amsterdam, Europa. Präzise Routenführung durch alle Wegpunkte.
* Waze navigiert nur zum Startpunkt. Nutze Google Maps für die gesamte Panoramastraße.
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Hallo! Ich bin dein SlowRoads Co-Pilot. Ich kenne die Costa Brava Küstenstraße in- und auswendig. Frag mich nach Aussichtspunkten, lokaler Geschichte, kulinarischen Geheimtipps oder den schönsten Stellplätzen!