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Die spektakuläre Fortsetzung der Adriatischen Küstenstraße. Dieser südliche Abschnitt von Split nach Dubrovnik führt durch das Herz Dalmatiens. Vorbei an der Makarska Riviera, unterhalb des Biokovo-Gebirges und über die Pelješac-Brücke. Glasklares Wasser, Olivenhaine und historische Hafenstädte. Malerisch mit einigen Küstenanstiegen, aber bullifreundlich.
Die 210 Kilometer von Split nach Dubrovnik gelten weithin als die schönste Küstenstrecke Europas, und es ist schwer, anderer Meinung zu sein. Die dalmatinische Südküste verdichtet alles, was Kroatien außergewöhnlich macht: römische und mittelalterliche Geschichte in den Städten, atemberaubende Bergkulisse im Inland, durchsichtiges Meer in einem Dutzend Blautöne und eine Esskultur, die einfache Zutaten — Olivenöl, Kapern, Lamm, Plavac-Mali-Wein — in etwas Reisenswertes verwandelt. Es in einem Oldtimer-Van im eigenen Tempo zu fahren ist das definitive kroatische Erlebnis.
Split ist ein außergewöhnlicher Ausgangspunkt. Diokletian baute seinen Ruhesitz hier im Jahr 305 n. Chr., und die mittelalterliche Stadt wuchs so organisch in seinen Mauern, dass die Grenze zwischen römischer Ruine und lebendigem Viertel völlig verschwand. Das Peristyl, die Kathedrale des Heiligen Domnius und das Netz unterirdischer Keller bilden eine der außergewöhnlichsten archäologischen Stätten der Welt, die man durchgehen, mittendrin Mittagessen und daneben schlafen kann. Die Makarska Riviera entfaltet sich über die nächsten 60 Kilometer — eine Abfolge von Kiesstränden und Küstendörfern, die von der 1.700-Meter-Kalksteinwand des Biokovo bewacht werden. Der Biokovo Skywalk, eine verglaste Plattform auf 1.228 Metern, zeigt das ganze Ausmaß des Meeres darunter.
Jenseits von Makarska führt die Straße nach Ploče, dem Eingang zum Neretva-Flussdelta — ein überraschendes Feuchtgebiet aus Schilf und Zitrusgärten. Die Halbinsel Pelješac ragt westlich hervor: Ihr langes Bergrücken schützt ein Mikroklima, das ideal für Plavac Mali, Kroatiens größten Rotwein, ist, der auf steilen Terrassenweingärten wächst. An der Basis der Halbinsel hat Ston die längsten mittelalterlichen Mauern Europas nach Nanjing — ein 5,5-Kilometer-Bollwerksystem. Ston-Austern, seit römischer Zeit in Mali Ston Bay gezüchtet, sind ein Pflichtstopp.
Für einen VW T3 ist die Route absolut machbar. Die D8 durch Dalmatien hat keine ernsthaften Anstiege, Tankstellen sind reichlich vorhanden, und Fähren verbinden die Inseln Brač, Hvar und Korčula. Dubrovnik ist die eine logistische Herausforderung: Sommer-Verkehr und Parken sind schwierig. Die Lösung ist, beim Lapad-Campingplatz zu parken und die Stadtmauern bei Dämmerung zu gehen.
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