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Eine prachtvolle Fahrt entlang der Donau. Der Abschnitt durch die Wachau ist UNESCO-Welterbe. Vorbei an Weinterrassen, Marillengärten und dem Stift Melk. Die Straße folgt dem Ufer und ist bemerkenswert flach – ein Genuss für jeden Bulli. Hohe Kulturdichte und idyllische Flussblicke.
Die Donautal-Route ist eine der kulturell reichsten Reisen in Europa und folgt dem zweitlängsten Fluss des Kontinents von der deutschen Grenzstadt Passau bis nach Wien. Die 300 Kilometer lange Fahrt führt durch Jahrtausende mitteleuropäischer Geschichte: römische Festungsanlagen, mittelalterliche Burgen, barocke Klöster und die ruhigen Rhythmen von Flussdörfern, die sich seit Jahrhunderten kaum verändert haben. Die Straße ist für eine österreichische Route bemerkenswert flach und folgt dem Flussufer durch Weinberge und Marillenwiesen in einer Region, die nicht zögert, sich als eines der schönsten Flusstäler Europas zu bezeichnen.
Das UNESCO-gelistete Wachau-Tal – der 36 Kilometer lange Abschnitt zwischen Melk und Krems – ist das unbestrittene Highlight. Hier durchschneidet die Donau eine dramatische Schlucht aus Granit und Gneis, mit weinberrasten Hängen auf beiden Seiten. Das barocke Stift Melk, auf einem Felsvorsprung 60 Meter über dem Fluss thronend, ist eine der dramatischsten Klosterszenerien überhaupt. Allein die Bibliothek – 100.000 Bände unter einer freskierten Decke – ist den Eintrittspreis wert. In Dürnstein markiert eine zerfallene blau getürmte Kirche das Schloss, wo Richard I. von England 1193 gefangen gehalten wurde, und lokaler Marillenmost wird an Straßenständen verkauft. Die Schlögener Schlinge, eine außerordentliche Haarnadelkurve des Flusses westlich von Linz, bietet einen der malerischsten Aussichtspunkte der gesamten Route.
Ein VW T3 fühlt sich auf der Donautalstraße sehr wohl. Das Gelände ist im Wesentlichen flach, mit nur sanften Erhebungen, wo die Straße kurz das Flussufer verlässt. Die breite B3-Bundesstraße entlang der Wachau führt direkt durch die Dörfer, was einen natürlich verlangsamt – was genau richtig ist. Es gibt zahlreiche Parkplätze am Flussufer, offene Heurige ab Frühjahr und Fähren, die es ermöglichen, beide Ufer zu erkunden. Die Route eignet sich ideal für 50 km/h und Stopps, wann immer etwas ins Auge fällt. Kraftstoff, Wasser und Proviant sind überall leicht verfügbar.
Die ideale Zeit für die Donautal-Fahrt ist Spätapril bis Mai (Marillenblüte verwandelt die Hänge weiß und rosa) oder September bis Oktober (Erntezeit, goldene Weinblätter und die berühmte Wachauer Marille-Ernte). Der Sommer ist warm und angenehm, aber um Melk und Dürnstein kann Touristenverkehr entstehen. Die Route ist ganzjährig fahrbar aufgrund ihrer niedrigen Höhe, und selbst im Winter behalten die Flussdörfer einen stillen Charme. Die Fahrt in Wien zu beenden und ein oder zwei Nächte in der Stadt zu verbringen ist empfehlenswert – der Übergang vom pastoralen Wachau zur kaiserlichen Ringstraße ist eines der großen Kontraste jeder europäischen Reise.
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