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Eine einzigartige 310 km lange Reise über die gewaltigen Sturmflutwehre von Zeeland. Die Route verbindet 13 beeindruckende Deltawerke, darunter das Oosterscheldekering. Du fährst über Dämme und Brücken mit der Nordsee auf der einen und ruhigen Flussmündungen auf der anderen Seite. Flach, aber windanfällig. Perfekt zum Vögel beobachten und für frische Fischbrötchen.
Die Zeeland Delta-Route ist eine der außergewöhnlichsten Fahrten in Europa — nicht wegen Bergen oder Wäldern, sondern wegen der schieren Kühnheit der Landschaft selbst. Die niederländische Provinz Zeeland liegt an der Mündung von drei großen Flussdeltas — Rhein, Maas und Schelde — wo sie in die Nordsee münden. Jahrhundertelang war dies die gefährlichste Küste Europas. Die katastrophale Sturmflut von 1953, die 1.836 Menschen tötete, veranlasste die niederländische Regierung schließlich zu beispiellosen Maßnahmen.
Die Deltawerke — dreizehn miteinander verbundene Dämme, Schleusen und Sturmflutwehre — haben vierzig Jahre im Bau benötigt und stellen eines der größten Werke des Tiefbaus in der Menschheitsgeschichte dar. Das Oosterscheldekering allein ist 9 Kilometer lang mit 62 Stahlschiebetoren von je 500 Tonnen. UNESCO hat die Deltawerke als eines der Sieben Weltwunder der Moderne anerkannt. Über die Sperren zu fahren ist der einzige Weg, ihr Ausmaß wirklich zu spüren.
Für T3-Reisende ist diese Route ideal in ihrer Flachheit und Vielfalt. Die 310 Kilometer verbinden dreizehn verschiedene Werke über Dutzende von Inseln. Die mittelalterliche Hafenstadt Zierikzee hat ihre Stadtmauern aus dem 14. Jahrhundert fast intakt erhalten. Veere ist ein perfekter kleiner Hafen mit schottischen Häusern von Wollhändlern des 16. Jahrhunderts. Das Vogelleben des Oosterschelde-Ästuars ist außergewöhnlich.
Die beste Jahreszeit für die Delta-Route ist Frühling und Herbst, wenn das Licht über dem offenen Wasser außergewöhnlich ist. Im Winter sind die Seestürme, gegen die die Deltawerke gebaut wurden, noch in ihrer Wildheit sichtbar, auch wenn sie das Land nicht mehr erreichen können. Warme Kleidung mitführen und darauf achten, dass die Sperrenwege starkem Seitenwind ausgesetzt sein können.
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