Ringstraße Ost: Fjorde bis Gletscherlagune
Zurück nach Island
Panoramastraße

Ringstraße Ost: Fjorde bis Gletscherlagune

Höfn → Egilsstaðir
260 km
2 Tage

Über diese Route

Route 1 ostwärts ab Höfn durch die Ostfjorde nach Egilsstaðir. Dramatische Fjordstraßen, Fischerdörfer, optionaler Abstecher zur Jökulsárlón-Gletscherlagune. WARNUNG: Einspurige Brücken und Tunnel häufig.

Detaillierter Streckenguide

Der östliche Abschnitt der isländischen Ringstraße (Route 1) ist die ruhigere Hälfte der Insel — weniger befahren als die Südküste, aber nicht weniger außergewöhnlich. Vom Hummerort Höfn folgt die Straße dem Rand des Vatnajökull, Europas größtem Gletscher, bevor sie nordwärts in die Ostfjorde abbiegt, ein Labyrinth aus tiefen Buchten, Fischerdörfern und Bergstraßen, die selbst im Sommer wirklich abgelegen wirken.

Der unverzichtbare Umweg westlich von Höfn ist die Gletscherlagune Jökulsárlón, wo Eisberge vom Breiðamerkurjökull-Ausläufer kalben und in milchig-blauem Wasser treiben, bevor sie auf den schwarzen Sand von Diamond Beach gespült werden. Boottouren navigieren zwischen dem Eis; Fotografen kommen vor der Morgendämmerung, wenn das Licht weich und die Menschenmassen abwesend sind. Der Vestrahorn-Berg nahe Höfn bietet eine weitere ikonische Komposition — gezackte Gipfel, die sich in Tidenpfützen auf schwarzem Sand spiegeln.

Nordwärts steigt Route 1 durch Berufjörður und den langen Tunnel nach Reyðarfjörður, bevor sie durch eine Serie von Fjordeinschnitten führt — jedes Dorf kleiner und windgepeitschter als das vorherige. Seyðisfjörður, über die landschaftlich reizvolle Route 93 über den Fjarðarheiði-Pass erreichbar, ist das künstlerische Herz des Ostens: eine regenbogenfarbene Kirche, Holzhäuser in Pastelltönen und eine Fährverbindung nach Dänemark. Die Fjordstraße nach Seyðisfjörður hat elf Spitzkehren und kann nebelbedeckt sein; langsam fahren.

Für Oldtimer-Van-Fahrer ist der Osten mechanisch freundlicher als das Hochland, erfordert aber Sorgfalt beim Tanken — Distanzen zwischen Tankstellen sind lang, und Egilsstaðir ist das Hauptversorgungszentrum. Einspurige Brücken erfordern Ausweichen für Gegenverkehr; isländische Etikette: Vorfahrt dem näheren Fahrzeug. Wind und Nebel sind auf Fjordstraßen üblich. Mindestens zwei Tage einplanen, mit Übernachtung in Seyðisfjörður oder Egilsstaðir. Mai bis September ist das praktische Fenster; einige Fjordstraßen schließen im Winter.

Häufig gestellte Fragen

Ja, direkt an Route 1 zwischen Höfn und Skaftafell, etwa 370 km von Reykjavik. Parkplatz kostenlos, füllt sich schnell.
Route 93 ist asphaltiert mit Spitzkehren über den Fjarðarheiði-Pass. Ein T3 schafft das bei gutem Wetter, Nebel und Eis können es erschweren — road.is prüfen.
Höfn, Egilsstaðir und Reyðarfjörður haben N1-Tankstellen. Tanken bei jeder Gelegenheit — Lücken von über 100 km ohne Tankstelle sind üblich.
Juni bis September für zuverlässige Straßen. Schultermonate Mai und Oktober ruhiger; Winterfahrten erfordern Erfahrung und Winterreifen.

Sehenswürdigkeiten

Gletscherlagune Jökulsárlón

Natur

Eisberge kalben vom Breiðamerkurjökull in eine milchig-blaue Lagune.

Diamond Beach

Natur

Klare Eisbrocken auf schwarzem Sand — am besten bei Sonnenaufgang.

Seyðisfjörður

Stadt / Dorf

Buntes Künstlerdorf am Ende einer dramatischen Fjordstraße mit regenbogenfarbener Kirche.

Berg Vestrahorn

Natur

Zackige Gipfel, die aus schwarzem Sand nahe Höfn aufragen.

Strecken-Highlights

FjordeGletscherOstenKüste

Strecken-Info

Distanz260 km
Dauer2 Tage
StartHöfn
ZielEgilsstaðir
Auf interaktiver Karte ansehen
In Google Maps öffnenMit Waze zum Start navigieren

* Waze navigiert nur zum Startpunkt. Nutze Google Maps für die gesamte Panoramastraße.

Weitere Routen in Island

Co-Pilot fragen (KI-Reiseführer)

Hallo! Ich bin dein SlowRoads Co-Pilot. Ich kenne die Ringstraße Ost: Fjorde bis Gletscherlagune in- und auswendig. Frag mich nach Aussichtspunkten, lokaler Geschichte, kulinarischen Geheimtipps oder den schönsten Stellplätzen!

Der Co-Pilot ist ein KI-Assistent und kann ungenaue Reisehinweise geben. Überprüfen Sie die Straßenbedingungen immer vor Ort.