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Eine der spektakulärsten Flusslandschaften Europas. Die Route schlängelt sich entlang der Mosel, gesäumt von steilen Weinbergen. Vorbei an römischen Ruinen in Trier, dem mittelalterlichen Bernkastel-Kues und der Burg Eltz. Während die Weinberge steil sind, ist die Uferstraße flach und einfach für kleine Motoren. Perfekt zum Cruisen und für erstklassigen Riesling.
Die Moselweinstraße gehört zu den dramatischsten Flusslandschaften Europas. Über 240 Kilometer von Perl an der luxemburgischen Grenze bis zum Rhein in Koblenz folgt die Route der Mosel durch eine Landschaft extremer Geometrie: Weinberge an fast senkrechten Schieferhängen, Fachwerkorte in Flussschleifen und mittelalterliche Burgen auf jedem strategischen Felsen. Die Mäander der Mosel sind so extrem, dass der Fluss die vierfache Luftlinienentfernung zurücklegt — es gibt auf dieser Strecke keine Geraden und keine Langeweile.
Die Geschichte der Mosel beginnt in der Antike. Die Römer eroberten das Tal 58 v. Chr. und erkannten sofort das Potenzial der Südhänge aus Schiefergestein für die Weinbereitung. Sie pflanzten die ersten Rieslingreben und bauten Trier — Augusta Treverorum — zur zweitwichtigsten Stadt des Weströmischen Reiches aus. Die Porta Nigra, ein riesiges römisches Stadttor aus dem 2. Jahrhundert, ist das besterhaltene römische Stadttor nördlich der Alpen. Zusammen mit den Kaiserthermen und dem Amphitheater bildet es ein UNESCO-Welterbe, das allein schon einen Abstecher nach Trier rechtfertigt.
Von Trier folgt die Straße dem Fluss nach Norden durch eine endlose Abfolge von Weinorten. Bernkastel-Kues ist wohl das malerischste: Ein Marktplatz mit Fachwerk-Bürgerhäusern gegenüber den weinbewachsenen Ruinen der Burg Landshut darüber. Die Zwillingstädte (durch den Fluss getrennt) produzieren einige der feinsten Mosel-Rieslinge, und Dutzende Familienweingüter laden zur Verkostung ein. Am Calmont bei Bremm passiert man den steilsten Weinberg Europas mit 65 Grad Neigung — Winzer arbeiten dort mit Seilen und Monorail-Bahnen. Der Kontrast zur flachen Flussstraße unten ist fast komisch.
Burg Eltz, kurz vor Koblenz in einem Seitental der Mosel, hat nie Krieg, Zerstörung oder Verkauf erlebt und gehört seit dem 12. Jahrhundert derselben Familie. Drei Familienzweige bewohnen die Burg noch heute. Es ist wahrscheinlich das fotogenste mittelalterliche Schloss Deutschlands.
Für VW T3-Fahrer ist die Mosel ein Geschenk. Die Flussstraße (B53/B49) ist fast vollständig flach. Die dramatischen Steigungen der Weinberge sind für die Winzer, nicht für dich. Motortemperatur bleibt kühl, Verbrauch minimal, das Tempo passt sich den vorbeitreibenden Lastkähnen an. Einzige Herausforderung: Parken in engen Dorfkernen an Sommerwochenenden. Unter der Woche im September zur Weinlese bist du mittendrin.
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