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Zurück nach Frankreich
Panoramastraße

Normandie D-Day Küste

Ouistreham → Sainte-Mère-Église
110 km
2-3 Tage

Über diese Route

Eine bewegende historische Fahrt entlang der Strände, an denen sich das Schicksal des 2. Weltkriegs entschied. Die Küstenstraße von Ouistreham nach Sainte-Mère-Église ist relativ flach und folgt niedrigen Klippen und weiten Sandstränden. Vorbei an Omaha Beach und Arromanches. Ein Muss für Geschichtsinteressierte, das alte Motoren schont.

Detaillierter Streckenguide

Kaum eine Strecke in Europa trägt so viel emotionales Gewicht wie die Normandie-Küste der Landungen. Auf rund 110 Kilometern entlang der Calvados-Küste von Ouistreham bis Sainte-Mère-Église führt die Route durch jene Strände, an denen am Morgen des 6. Juni 1944 die größte Seelandungsoperation der Geschichte begann. Wer in einem Klassiker oder Bulli auf diesem Weg unterwegs ist, erlebt keine gewöhnliche Panoramafahrt – sondern eine Pilgerreise durch eines der bedeutsamsten Landstriche der modernen Geschichte.

Die Fahrt beginnt in Ouistreham, dem Hafenstädtchen am Ostende von Sword Beach, wo britische und französische Kommandotruppen in den frühen Morgenstunden landeten. Von hier geht es westwärts durch Courseulles-sur-Mer (Juno Beach – der kanadische Abschnitt) nach Arromanches-les-Bains. Dort sind die Überreste des künstlichen Mulberry-Hafens noch immer deutlich zu sehen – jene Betonkästen, die über den Ärmelkanal geschleppt wurden und nach dem D-Day die Landung von 2,5 Millionen Soldaten, 500.000 Fahrzeugen und 4 Millionen Tonnen Nachschub ermöglichten. Das Musée du Débarquement in Arromanches gehört zu den besten D-Day-Museen der Route.

Weiter westlich erreicht man Omaha Beach – den blutigsten Abschnitt der Landung, an dem amerikanische Infanterieeinheiten verheerende Verluste erlitten. Der Strand ist heute weit und ruhig. Der amerikanische Militärfriedhof von Colleville-sur-Mer thront auf dem Hügel direkt darüber: 9.388 weiße Marmorkreuze auf 28 Hektar gepflegter Rasenfläche – der meistbesuchte amerikanische Soldatenfriedhof in Europa. Anschließend kommt Pointe du Hoc, wo US Rangers unter Beschuss 30 Meter hohe Klippen erklommen. Das bombenzernarbt Plateau mit seinen unversehrten Bunkern ist das eindrücklichste historische Gelände der ganzen Route. Die Fahrt endet in Sainte-Mère-Église – dem ersten befreiten Ort in Frankreich, bekannt durch Fallschirmjäger John Steele, dessen Schirm in der Kirchturmspitze hängen blieb.

Für VW T3-Fahrer und Camper ist die D-Day-Küste eine der vanfreundlichsten Strecken Frankreichs. Die Gesamtstrecke verläuft auf gut gepflegten Küstenstraßen (D514 und Nebenrouten) – komplett flach, keine Steigungen, keine engen Bergpässe. Parken an den großen Gedenkstätten ist großzügig und außerhalb der Hochsaison oft kostenlos. Campingplätze gibt es zahlreich, besonders um Bayeux – ein mittelalterliches Juwel mit dem berühmten Teppich, nur 10 km landeinwärts. Beste Reisezeit: Mai und Juni. Rund um den 6. Juni erwacht die Geschichte durch Gedenkfeiern, Veteranen und Living-History-Darsteller. Im September und Oktober lockt ruhige Küstenlandschaft bei goldenem Licht.

Häufig gestellte Fragen

Sehenswürdigkeiten

Omaha Beach Memorial

monument

Mulberry Harbour Ruins

monument

Pointe du Hoc

monument

Strecken-Highlights

GeschichteWW2KüsteFlach

Strecken-Info

Distanz110 km
Dauer2-3 Tage
StartOuistreham
ZielSainte-Mère-Église
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