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Eine dramatische Rundreise für Autofahrer um das Herz der 'Gipfel Europas'. Die Route folgt der spektakulären Hermida-Schlucht und der N-621, einer der schönsten Panoramastraßen Spaniens. Sie führt zu den Ausgangspunkten berühmter Wanderungen (wie dem Cares-Weg) und beinhaltet den legendären Steilanstieg zu den Bergseen von Covadonga. WARNUNG: Die Straße zu den Seen ist extrem steil; die Schluchtenstraßen sind kurvig mit senkrechten Kalksteinwänden. Ein alpines Fahrerlebnis der Weltklasse.
Die Große Picos de Europa-Tour ist eine der eindrucksvollsten Rundfahrten in ganz Spanien und führt durch eine Landschaft, die von Jahrtausenden glazialer Formgebung, bäuerlicher Tradition und der schieren Dramatik von Kalksteinmassiven geprägt ist, die aus der kantabrischen Küste aufragen. Der Name „Gipfel Europas" geht auf Seeleute zurück, die bei ihrer Rückkehr aus Amerika diese dramatischen Gipfel als erstes Zeichen der Alten Welt erblickten. Der Nationalpark — der älteste Spaniens, gegründet 1918 — hat sich kaum verändert: Kleine Steindörfer schmiegen sich an Talböden, Kuhglocken hallen von Cañonwänden, und die Luft trägt selbst im Sommer die mineralische Kühle von Hochgebirgsgestein. Die Route beginnt in Cangas de Onís, einem charmanten Städtchen mit seiner mittelalterlichen Romanikbrücke, und schleift durch drei Massive — das westliche (El Cornión), zentrale (Los Urrieles) und östliche (Ándara) — bevor sie in Potes endet, einer alten Marktstadt.
Der unbestrittene Höhepunkt des Westteils ist die Fahrt zu den Bergseen von Covadonga (Lagos de Covadonga). Diese beiden Gletscherseen — Enol und Ercina — liegen auf rund 1.100 Metern und sind über eine enge, steile Straße erreichbar, die in der Hochsaison (Juli–August) für Autos gesperrt ist; dann verkehrt ein Pflichtshuttle. Außerhalb dieser Monate ist die Eigenfahrt ein Erlebnis der besonderen Art. Die Straße ist wirklich steil und schmal — für einen VW T3 erfordert sie geduldiges Fahren im niedrigen Gang bergauf und sorgfältiges Bremsen bergab. Die Belohnung ist ein Plateau von atemberaubender Schönheit, mit Seen, die Kalksteingipfel spiegeln, und asturischen Braunkühen am Ufer. In der Nähe liegt das Heiligtum von Covadonga, das historisch bedeutsam ist: Hier besiegte Pelayo 722 n. Chr. maurische Truppen in einer Schlacht, die traditionell als Beginn der Reconquista gilt.
Der mittlere Teil der Route führt in eine der dramatischsten Schluchten Spaniens: den Desfiladero de la Hermida, den der Fluss Deva über Millionen von Jahren durch senkrechte Kalksteinwände gegraben hat. Die N-621 schlängelt sich durch diese Schlucht, an manchen Stellen kaum breit genug für zwei Fahrzeuge. In einem T3 zu fahren ist ein Akt reiner Pilgerei — die geringe Breite des alten luftgekühlten Volkswagen erweist sich hier als unerwarteter Vorteil. Am südlichen Ende der Schlucht liegt das Dorf La Hermida mit einer mozarabischen Kirche aus dem 10. Jahrhundert. Weiter geht es nach Potes, einer lebendigen Kleinstadt voller Apfelweinbars und Käseläden. Kurz hinter Potes wartet der Fuente Dé, wo eine spektakuläre Seilbahn Besucher 800 Höhenmeter an einer senkrechten Felswand nach oben zieht — mit Zugang zu fantastischen Wanderungen im Hochland.
Für VW T3-Fahrer fordert diese Route echten Respekt. Die steilen Straßen in Kombination mit der bescheidenen Leistung des T3 (je nach Motor 50–70 PS) verlangen viel Zeit, niedrige Gänge in den Anstiegen und aufmerksames Beobachten der Wassertemperatur. Haltet an jedem Aussichtspunkt — und davon gibt es Dutzende — damit der Motor durchatmen kann. Wohnmobilfahrer sind gut versorgt: Es gibt gute Campingplätze bei Cangas de Onís, am Lago Enol und rund um Potes, mehrere mit Wohnmobilservicepunkten. Wer kann, meidet Juli und August — Mai/Juni und September/Oktober bieten dasselbe Panorama bei deutlich weniger Verkehr, kühleren Temperaturen (ideal für einen luftgekühlten Motor ohne Turbo) und einer ganz besonderen Atmosphäre.
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