Weg der hundert Kurven
Zurück nach Polen
Panoramastraße

Weg der hundert Kurven

Kudowa-Zdrój → Radków
47 km
1-2 Tage

Über diese Route

Fahre Straße 387 — Droga Stu Zakrętów — von Kudowa-Zdrój nach Radków durch den Stołowe-Nationalpark — rund 47 km Sandstein-Kehren für geduldige schwache Camper. Schattige Kurven bleiben kühl und feucht; niedrige Gänge und Motorbremse. In Karłów für Szczeliniec-Wielki-Wanderungen parken. Nur Camping in Kurorten — keine Übernachtung auf Parkbuchten. Mai–Juni und September schlagen Sommer-Busspitzen; Wintereis braucht ernsthafte Reifen. In Kudowa tanken vor den Anstiegen. Klassische Camper-Geduld passt zu diesem kurzen, intensiven Tafelberg-Band.

Detaillierter Streckenguide

Die Droga Stu Zakrętów — Straße der hundert Kurven — ist die Woiwodschaftsstraße 387, eine der bekanntesten Bergstrecken Polens. Rund 47 Kilometer verbinden den Kurort Kudowa-Zdrój mit dem historischen Radków und steigen in den Nationalpark Stołowe-Gebirge nahe der tschechischen Grenze. Ende des 19. Jahrhunderts unter preußischer Herrschaft gebaut, ist die Straße in Sandsteinklippen geschnitten, mit Stützmauern aus lokalem Rotstein über bewaldeten Schluchten. Der Name stimmt: eine durchgehende Schleife aus Kurven und Haarnadeln durch Kiefern- und Buchenwald, die langsames Lenken belohnt.

Die Landschaft ist für Polen ungewöhnlich. Die Stołowe sind Tafelberge — flache Sandsteinschichten, erodiert zu Labyrinthen, Pilzfelsen und tiefen Spalten. Karłów in der Mitte ist Ausgangspunkt zum Szczeliniec Wielki (919 m), dem höchsten Punkt der Kette: Hunderte Steinstufen führen in ein Felsenlabyrinth und zu Aussichtsplattformen über dem Waldplateau. Die nahen Błędne Skały (Irrenden Felsen) sind ein weiteres Naturmaze und bekannter Filmdrehort. Beim Abstieg nach Radków erheben sich die Radkowskie Skały als senkrechte Sandsteinsäulen neben der Fahrbahn, mit Kieferkronen oben — dramatisch aus dem Vanfenster, wenn Sie langsam genug fahren, um hinzusehen.

Für ältere und schwach motorisierte Camper ist das ein Test für Lenkung, Bremsen und Geduld statt eines langen Alpenpasses. Der Anstieg von Kudowa beginnt sofort Richtung Karłów-Plateau; Steigungen etwa 8–10 % — früh in den zweiten Gang, Temperaturen an warmen Tagen beobachten. Die Straße ist eng, schattig und von Felswänden gesäumt mit wenigen Ausweichstellen. Der Abstieg nach Radków ist noch enger — Motorbremse nutzen, Bremsen kühl halten, Blindkurven nicht hetzen, wo Gegenverkehr oder Radfahrer spät erscheinen. Die Strecke ist kurz, aber mit Foto- und Wanderstopps einen halben Tag einplanen; nicht als schnelle Transitstrecke zwischen Kurorten behandeln.

Wildcampen im Nationalpark ist verboten. Camping und camperfreundliche Unterkünfte in Kudowa-Zdrój und Radków nutzen, die Kurven tagsüber fahren. Ganzjährig offen, doch Winter ist ernst: Schatten hält Eis lange nach freigeräumten Hauptstraßen — Winterreifen Pflicht, Ketten helfen beladenen Campern nach Stürmen. Mai–Juni und September bieten das beste Gleichgewicht aus offenen Wegen, Farbe und leichterem Verkehr. Juli–August bringen Wanderer nach Karłów und mehr Autos in die Kehren. Die Fahrt mit einer Wanderung verbinden — die Sandsteinlabyrinthe sind der Grund für den Park — und bei Extra-Zeit einen Tagesausflug in die tschechischen Felsenstädte Adršpach–Teplice von Kudowa aus erwägen.

Tanken und Versorgung am einfachsten in Kudowa-Zdrój vor dem Anstieg; Radków hat Cafés nach der Abfahrt. Lange oder hohe Camper nehmen Kehren weiter und weichen früh aus — manche Kurven wirken einspurig, wenn zwei Fahrzeuge sich treffen. Im Sommer teilen Radfahrer und Reisebusse die Straße. Nach Regen kann Sandsteingrit rutschig sein, auch wenn das Gefälle bescheiden wirkt. Die Hundert Kurven als halben Panoramatag mit Wanderung planen, nicht als Abkürzung über die Grenzhügel.

Häufig gestellte Fragen

Ja, mit Geduld. Anhaltende 8–10 %-Anstiege, enge Kehren und ein schattiger Abstieg mit Motorbremse. Früh in den zweiten Gang, bei Temperaturpause, Blindkurven nicht hetzen. Kurz (~47 km), aber fordernd — Zeit einplanen.
Ja, aber Winterfahren kann gefährlich sein. Starker Waldschatten hält Eis und Schnee länger. Winterreifen sind Pflicht; Schneeketten helfen beladenen Campern. Nach Stürmen lokale Bedingungen prüfen.
Karłów in der Routenmitte ist der Hauptausgangspunkt mit gebührenpflichtigem Parken und Versorgung. Im Juli–August früh ankommen. Der Gipfelweg führt über Steinstufen ins Felsenlabyrinth — feste Schuhe tragen.
Nein — Wildcampen im Stołowe-Nationalpark ist verboten. Campingplätze in Kudowa-Zdrój und Radków nutzen und die Kurven tagsüber fahren.
Für viele ja — engere Kehren, schlechte Sicht und Sandsteinsäulen direkt neben der Fahrbahn. Tempo mit Motorbremse halten, damit die Bremsen nicht heißlaufen. Nur an markierten Aussichten halten.

Sehenswürdigkeiten

Szczeliniec Wielki

Natur

Höchster Gipfel des Stołowe-Nationalparks mit einem Labyrinth aus riesigen Sandsteinfelsen.

Radkowskie Skały

Natur

Spektakuläre Sandsteinsäulen, die direkt neben der Waldstraße aufragen.

Karłów Village

Stadt / Dorf

Charmante Siedlung am Fuße des Großen Heuscheuers, idealer Startpunkt für Wanderungen.

Strecken-Highlights

Sandstein-KurvenStołowe-GebirgeSteilWandern

Strecken-Info

Distanz47 km
Dauer1-2 Tage
StartKudowa-Zdrój
ZielRadków
Steile Abschnitte
Auf interaktiver Karte ansehen

Navigation

In Google Maps öffnenEmpfohlenIn HERE WeGo öffnenMit Waze zum Start navigieren

* Unterstützt durch HERE Technologies mit Hauptsitz in Amsterdam, Europa. Präzise Routenführung durch alle Wegpunkte.

* Waze navigiert nur zum Startpunkt. Nutze Google Maps für die gesamte Panoramastraße.

Offline-GPS-Navigation

Lade die GPX-Datei herunter, um offline mit deinem GPS-Gerät oder deiner Lieblings-Navigations-App (Garmin, TomTom, OsmAnd, Gaia GPS) zu navigieren.

Weitere Routen in Polen

Co-Pilot fragen (KI-Reiseführer)

Der Co-Pilot ist ein KI-Assistent und kann ungenaue Reisehinweise geben. Überprüfen Sie die Straßenbedingungen immer vor Ort.