Route der Hochalpen
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Panoramastraße

Route der Hochalpen

Thonon-les-Bains → Menton
599 km
7-10 Tage

Über diese Route

Quer durch die Französischen Alpen vom Genfer See nach Menton: die Route des Grandes Alpes mit rund sechzehn Hochpässen inklusive Col de l'Iseran, dem höchsten asphaltierten Alpenpass. Steile Kehren und dünne Luft verlangen einen vorbereiteten klassischen Camper — intakte Kühlung, kühle Bremsen und kurze Tagesetappen. Typisch Ende Juni bis Mitte Oktober offen; vorher Bison Futé prüfen. Die 599 km auf 7–10 Tage verteilen, damit ein älterer Motor mit schwacher Leistung in den Tälern erholen kann, statt Iseran und Galibier an einem heißen Nachmittag zu erzwingen. Briançon, Barcelonnette und Menton rahmen Gletscherblicke, Vauban-Festungen und das Mittelmeer-Finale ein.

Detaillierter Streckenguide

Die Route des Grandes Alpes ist das anspruchsvollste Bergstraßen-Abenteuer Westeuropas: 599 Kilometer durch die Französischen Alpen vom Genfer See bis zum Mittelmeer, rund sechzehn Hochgebirgspässe (je nach Variante), darunter der Col de l'Iseran auf 2.764 Metern — der höchste asphaltierte Pass der Alpen. 1909 bis 1937 speziell als Panorama-Kammlinie erbaut (nicht als Transportkorridor), verbindet sie Skigebiete, Gletschertäler, Lavendelfelder und den dramatischen Übergang vom nördlichen Alpenklima zum Mittelmeer mit einer Dichte an Schönheit, die überwältigen kann.

Die Route beginnt in Thonon-les-Bains am Südufer des Genfer Sees und steigt fast sofort in die Chablais-Alpen und die Aravis-Kette — über Croix-Fry (1.477 m) und Cormet de Roselend (1.967 m) zum Herzstück: dem Col de l'Iseran. Bei klarem Sommerwetter umfasst das Panorama mehrere 3.000-Meter-Gipfel, Gletscher und Talsysteme. Die Zufahrt führt durch Val-d'Isère — im Sommer eine Wanderbasis mit außergewöhnlichem Zugang zum Hochgebirge.

Südlich des Iseran fällt die Route in die Maurienne und steigt erneut zum Col du Galibier (2.642 m), einem der berühmtesten Pässe der Tour-de-France-Geschichte. Der Abstieg zum Col du Lautaret enthüllt den Meije-Gletscher — eines der großen Alpenpanoramen Frankreichs. Briançon (1.326 m), UNESCO-Welterbe-Festungsstadt von Vauban, bildet den Mittelpunkt. Weiter südlich verwandeln Barcelonnette und die Var-Schluchten die Landschaft von alpin zu provenzalisch. Über Cayolle, Allos, Couillole und Turini erreichen Sie die Seealpen über Nizza; Ende in Menton an der italienischen Grenze, wo Zitronenbäume in Belle-Époque-Gärten wachsen.

Für klassische Camper und schwache Motoren: Diese Route ist ernst zu nehmen. Iseran und Galibier erfordern anhaltende Anstiege in der Höhe mit Leistungsverlust. Kühlmittel, Bremsen und Öl vor Abfahrt prüfen; niedrige Gänge bergauf, Motorbremse bergab; heißen Motor am Gipfel nicht abschalten, sondern im Leerlauf abkühlen lassen. Pässe typischerweise von Ende Juni bis Oktober gefahrbar — Spätschnee kann die höchsten bis in den Juli sperren; Bison Futé und lokale Hinweise prüfen.

Bargeld oder Karte für Berghütten und kleine Taltankstellen mitführen; selbst im Juli sind Dienste an manchen Hochpässen begrenzt. Die 599 Kilometer in kurze Tagesetappen teilen, damit ein älterer Motor nachts im Tal erholen kann, statt zwei große Pässe an einem heißen Nachmittag zu erzwingen. Übernachten auf offiziellen Aires und Campingplätzen in den Tälern. Wer unsicher ist, plant Iseran und Galibier als optionale Etappen und weicht bei Schnee oder Überhitzungsrisiko auf Talvarianten aus — die Route bleibt auch dann ein großes Alpenpanorama.

Häufig gestellte Fragen

Die Hochpässe sind typischerweise von Mitte Juni bis Mitte Oktober gefahrbar. Der Col de l'Iseran hat oft bis Anfang Juli Schnee und öffnet als letzter. Der Col du Galibier öffnet etwas früher. Aktuelle Straßenzustände prüfen (bison-futé.gouv.fr), da Sperrungen selbst im Hochsommer durch Spätschnee möglich sind.
Mit gründlicher Vorbereitung ja — aber das muss ernst genommen werden. Vor Abfahrt: Kühlsystem vom Mechaniker prüfen lassen, Bremsen in perfektem Zustand, Reservekühlmittel mitführen, Reifenzustand prüfen. Auf der Strecke: niedrige Gänge beim Klettern, heißen Motor nie abschalten (laufen lassen zum Abkühlen), lange Pausen an Gipfeln. Der Galibier testet besonders jede Komponente. Viele Oldtimer-Vans fahren diese Route jedes Jahr mit Vorbereitung.
7 bis 10 Tage für die 599 km. Diese Strecke sollte nicht gehetzt werden — Hochpässe erfordern langsames, sorgfältiges Fahren, und es gibt an fast jedem Gipfel hervorragende Wandermöglichkeiten. Aufteilung: 3 Tage Nordabschnitt bis Briançon, 2 Tage Mittelpässe, 2-3 Tage Seealpen.
Der Col de l'Iseran auf 2.764 m (Schilder oft 2.770) ist der höchste asphaltierte Alpenpass und höchste Punkt der Route. Er liegt über der Baumgrenze in tundraähnlicher Landschaft mit Blick auf mehrere 3.000+-Meter-Gipfel. Am Gipfel eine kleine Kapelle (Notre Dame de l'Iseran) und ein Café in der kurzen Sommersaison.
Ja — die Route führt durch große Skiorte (Val-d'Isère, Briançon, Barcelonnette), die alle Campingplätze haben. In den Tälern unterhalb der Pässe gibt es gut gepflegte Gemeindestellplätze. Leichtes Biwakieren für Wanderer ist in Hochgebirgsgebieten unter strengen Regeln manchmal erlaubt (eine Nacht, Dämmerung bis Morgen, parkabhängig) — lokale Vorschriften prüfen; Wohnmobile gehören auf offizielle Stellplätze und Campingplätze.

Sehenswürdigkeiten

Col de l'Iseran

Natur

Cormet de Roselend

Natur

Col du Galibier

Natur

Strecken-Highlights

HochalpenpässeIseranGalibierSteilEpisch

Strecken-Info

Distanz599 km
Dauer7-10 Tage
StartThonon-les-Bains
ZielMenton
Steile Abschnitte
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Navigation

In Google Maps öffnenEmpfohlenIn HERE WeGo öffnenMit Waze zum Start navigieren

⚠️ Google Maps hat ein 10-Stopp-Limit. Die Route ist vereinfacht und umgeht eventuell schöne Abschnitte.

* Unterstützt durch HERE Technologies mit Hauptsitz in Amsterdam, Europa. Präzise Routenführung durch alle Wegpunkte.

* Waze navigiert nur zum Startpunkt. Nutze Google Maps für die gesamte Panoramastraße.

Offline-GPS-Navigation

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Co-Pilot fragen (KI-Reiseführer)

Hallo! Ich bin dein SlowRoads Co-Pilot. Ich kenne die Route der Hochalpen in- und auswendig. Frag mich nach Aussichtspunkten, lokaler Geschichte, kulinarischen Geheimtipps oder den schönsten Stellplätzen!

Der Co-Pilot ist ein KI-Assistent und kann ungenaue Reisehinweise geben. Überprüfen Sie die Straßenbedingungen immer vor Ort.