Sierra Nevada - Hochgebirgsstraße
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Panoramastraße

Sierra Nevada - Hochgebirgsstraße

Granada → Hoya de la Mora
38 km
1 Tage

Über diese Route

Von Granada zur Hoya de la Mora auf etwa 2.500 m auf Europas höchstem Asphaltnetz — Privatwagen enden dort; der Abschnitt zum Pico Veleta bleibt beschränkt. In unter einer Stunde von maurischen Gärten zu alpinem Gestrüpp und an klaren Tagen Sicht bis Afrika. Fast 38 km ohne Pause — schwache Camper brauchen frühen Start, niedrige Gänge und Kühlmittel an Bord. Pause in der Skistation Pradollano einlegen. Alhambra-Tickets separat buchen und Morgenlicht vor dem Dunst nutzen. Die Hochstraße ist von Juni bis Oktober am zuverlässigsten befahrbar.

Detaillierter Streckenguide

Die Sierra-Nevada-Hochgebirgsstraße führt auf das höchste asphaltierte Straßennetz Europas — Privatfahrzeuge enden jedoch an der Hoya de la Mora (etwa 2.500 m); der obere Abschnitt zum Pico Veleta (3.394 m) bleibt autorisiertem Verkehr und Wanderern vorbehalten. Von Granadas maurischen Gärten aus ist es ein bemerkenswerter Aufstieg, bei dem die Luft dünn wird und an klaren Tagen die Sicht über das Mittelmeer bis nach Afrika reichen kann. Die Route beginnt in Granada mit der Alhambra und steigt kontinuierlich 38 Kilometer zur Hoya de la Mora an. Für alle, die Höhe, Geologie oder den Blick über die Wolken Richtung Marokko suchen, ist diese Straße einzigartig in Kontinentaleuropa.

Die Sierra Nevada ist die höchste Bergkette der Iberischen Halbinsel und die einzige außerhalb Skandinaviens, wo glazial geformtes Terrain, dauerhafte Schneefelder und wirklich alpine Ökosysteme auf diesem Breitengrad überleben. Unterhalb der Baumgrenze (rund 2.000 m) führt die Straße durch duftendes Gestrüpp aus Ginster, Lavendel und Thymian. Über 2.500 m wird die Vegetation immer spärlicher — Polsterpflanzen, Steinbrech und alpine Spezialisten. Die Skistation Pradollano auf etwa 2.100 m markiert die Mitte mit Parkplätzen und einer logischen Pause. Darüber wird die Landschaft zunehmend lunar und die Aussicht immer weiter.

Für Fahrer klassischer und schwacher Camper ist die Sierra Nevada vielleicht der extremste Test an einem einzigen Fahrtag in Spanien. Der Aufstieg von Granada (680 m) zur Hoya de la Mora (etwa 2.500 m) ist ununterbrochen — fast 38 Kilometer ohne nennenswerte Flachstücke. Das bedeutet lange Perioden im ersten oder zweiten Gang, ständige Beobachtung der Temperaturanzeige und die echte Gefahr, ein schlecht gewartetes Kühlsystem zum Kochen zu bringen. Früh morgens starten; anhalten, wenn die Anzeige hoch steigt (Motor im Leerlauf lassen, nicht heiß abstellen); zusätzliches Kühlmittel mitführen. Bergab Motorbremse nutzen statt dauernd auf der Fußbremse zu stehen.

Die Sierra Nevada ist ganzjährig bis Pradollano offen; die Skisaison läuft ungefähr von Dezember bis April. Die Hochstraße darüber ist typischerweise von Juni bis Oktober erreichbar, Schnee kann aber jederzeit sperren. Juli und August sind die zuverlässigsten Monate. Die besten Aussichten sind morgens vor dem Dunst — an außergewöhnlich klaren Tagen ist die Küste Afrikas über die Straße von Gibraltar sichtbar. Alhambra-Tickets für einen separaten Nachmittag oder Tag buchen, damit der Aufstieg vor dem Stadtverkehr starten kann. Nehmen Sie Kühlmittel und ein kleines Werkzeugset mit; oberhalb von Pradollano werden die Services dünn, und ein kochender Kühler ist mit Wasser an Bord leichter zu beherrschen.

Häufig gestellte Fragen

Die asphaltierte Straße zum Pico Veleta gilt als Europas höchste, aber Privatfahrzeuge enden an der Hoya de la Mora (etwa 2.500 m). Darüber hinaus fahren nur autorisierter Verkehr und ein saisonaler Park-Shuttle Richtung Veleta (3.394 m). Mit dem Privatwagen kommt man hier also nicht höher als auf Alpenpässen wie dem Col de l'Iseran (2.770 m) oder dem Stelvio (2.758 m).
Die Alhambra erfordert eine Vorabreservierung (Tickets sind im Sommer Wochen im Voraus ausverkauft) und nimmt mindestens 3–4 Stunden in Anspruch. Am besten Alhambra-Tickets für den Nachmittag buchen (wenn die Frühmorgen-Fahrt abgeschlossen ist) oder für einen separaten Tag. Der Mirador de San Nicolás im Albaicín bietet jederzeit einen berühmten kostenlosen Blick auf die Alhambra.
Ein gut gewarteter klassischer oder schwacher Camper mit einem gesunden Kühlsystem kann die Hoya de la Mora erreichen — aber er wird getestet. Früh starten (vor 9 Uhr), im zweiten Gang auf den steilsten Abschnitten fahren und anhalten, um den Motor zu kühlen, wenn die Temperatur steigt. Über 2.500 m ist die Luft erheblich dünner — weniger Leistung, weniger effiziente Kühlung. Bei Überhitzungswarnung nicht weiterdrücken.
Ja, an klaren Tagen — aber es erfordert außergewöhnliche atmosphärische Bedingungen. Nach Regen oder in den kühleren Monaten (Oktober–Februar) ist die Sicht über die Straße von Gibraltar zu den Rifbergen Nordmarokkos möglich. Im Sommer verdeckt häufig Wärmeschleier die Sicht.
Es gibt mehrere Campingplätze am südlichen und östlichen Rand Granadas. Kommunale Parkplätze am Stadtrand dulden oft Übernachtungen im Van — Beschilderung prüfen. Camping Sierra Nevada bei Güéjar Sierra (an den unteren Hängen, etwa 12 km von Granada) ist eine gut positionierte Basis mit Bergblick. Von dort startet man früh vor dem Stadtverkehr.

Sehenswürdigkeiten

Alhambra-Aussichtspunkt

Denkmal

Blick auf den Pico Veleta

Natur

Observatorium Sierra Nevada

Denkmal

Strecken-Highlights

Sierra NevadaHochalpinGranadaSteil

Strecken-Info

Distanz38 km
Dauer1 Tage
StartGranada
ZielHoya de la Mora
Steile Abschnitte
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Navigation

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