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Entdecke das Erzgebirge in Sachsen, UNESCO-Welterbe. Die Route verbindet historische Bergstädte wie Freiberg und Annaberg-Buchholz. Eine Reise ins Herz der deutschen Weihnachtstraditionen (Nussknacker, Schwibbögen). Das Gelände ist hügelig bis bergig; erwarte deutliche Steigungen zu den Bergstädten.
Die Silberstraße schlängelt sich durch das Erzgebirge in Sachsen — eine 140-Kilometer-Route, die Städte verbindet, die einst zu den wohlhabendsten im Heiligen Römischen Reich zählten, ihren Reichtum aber nicht auf Landwirtschaft, sondern auf Silber, Zinn und Kobalt gründeten. Heute ist das Erzgebirge UNESCO-Welterbe, gewürdigt für sein Bergbauerbe und die außergewöhnlichen Kulturtraditionen — Weihnachtspyramiden, Nussknacker, Räuchermänner und Klöppelspitzen — die entstanden, als Bergmannsfamilien Wintereinkommen brauchten.
Die Route beginnt in Zwickau, bekannt als Geburtsstadt Robert Schumanns und Standort des Horch-Werks, wo die legendären Auto-Union-Rennwagen der 1930er Jahre gebaut wurden. Das August-Horch-Museum erzählt die Geschichte von Audi, Wanderer, DKW und Horch — den vier Ringen des Auto-Union-Konzerns, der das heutige Audi wurde. Von Zwickau steigt die Silberstraße ins Gebirge, vorbei an Aue bis Annaberg-Buchholz (570 m) — einer der bedeutendsten Silberbergbaustädte des 16. Jahrhunderts. Die gotische St.-Annen-Kirche von 1525 wurde aus Silberbergbaugewinnen finanziert und ist mit Szenen des Bergmannslebens dekoriert.
Freiberg, östliches Streckenende im Muldental, war jahrhundertelang Sitz der sächsischen Bergverwaltung. Seine Kathedrale beherbergt die Goldene Pforte — bedeutendstes romanisches Bildhauerwerk Sachsens. Die 1765 gegründete Bergakademie Freiberg war die erste Bergakademie der Welt.
Für VW T3-Fahrer: Die Silberstraße beinhaltet deutliche Steigungen von Zwickau hinauf nach Annaberg und Oberwiesenthal. Erster und zweiter Gang auf den Berganstiegen nötig. Straßenzustand allgemein gut.
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