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Erlebe den 'Grand Canyon Europas'. Die Route des Crêtes (D23) führt am Rand der spektakulären Verdon-Schlucht entlang. Du blickst 700 Meter tief in das türkisfarbene Wasser. WARNUNG: Extrem schmale Straße, steile Abgründe, oft Einbahnstraße. Erfordert volle Konzentration. Nichts für fahrzeuge mit Höhenangst, aber weltklasse Ausblicke.
Die Verdon-Schlucht ist Europas Antwort auf den Grand Canyon: ein 25 Kilometer langer Canyon, der vom Fluss Verdon durch den Kalkstein der Préalpes de Haute Provence geschnitten wird, bis zu 700 Meter tief und mit außergewöhnlich türkis-grünem Wasser gefüllt — das Ergebnis schwebender Mineralpartikel aus dem Kalksteinuntergrund. Die Route des Crêtes (D23) ist eine 24-Kilometer-Schleife am Südrand der Schlucht von La Palud-sur-Verdon und gilt als eine der dramatischsten Kurzstrecken Europas.
Die Route des Crêtes wurde Anfang des 20. Jahrhunderts als militärische Beobachtungsstraße gebaut — die Canyonwände bieten natürliches Verteidigungsgelände — und ihre Breite spiegelt diese Geschichte wider: Stellenweise ist die Straße kaum breit genug für zwei kleine Fahrzeuge, mit einem senkrechten Abfall von Hunderten von Metern auf der Canyonseite und der nackten Kalkfelswand auf der anderen. Im Sommer wird die Route als Einbahnstraßenschleife betrieben (Richtung täglich wechselnd — beim Tourismusbüro La Palud nachfragen).
Die Aussichtspunkte (Belvédères) entlang der Route sind die Hauptattraktion: Maugué, Tilleul, Bau de la Croix, Belvédère de l'Escalès — jeder bietet einen anderen Winkel auf Farbe und Tiefe der Schlucht. Point Sublime am östlichen Ende bietet den ikonischen Blick über das gesamte Canyonsystem. Fernglas mitbringen — Gänsegeier wurden in den 1990er Jahren wiedereingeführt und kreisen jetzt in großen Gruppen auf den Thermiken über dem Canyon.
Moustiers-Sainte-Marie am westlichen Zugang zur Schlucht lohnt als Zwischenstopp: Felsenklammerdorf, berühmt für seine Fayence-Töpferei seit dem 17. Jahrhundert, mit einem Wasserfall durch die Ortsmitte und einer Kapelle am Felshang. Ein goldener Stern zwischen zwei Klippen auf einer Kette — nach der Legende von einem heimkehrenden Kreuzritter platziert.
Für Vanfahrer: Die Route des Crêtes erfordert Sorgfalt, ist aber in einem VW T3 durchaus machbar. Einbahnrichtung vor der Abfahrt prüfen; sehr langsame Geschwindigkeit auf schmalen Felsabschnitten; überholen auf der Steilrandstraße vermeiden. Schönste Lichtverhältnisse morgens oder am späten Nachmittag.
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