Deutsche Alpenstraße
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Panoramastraße

Deutsche Alpenstraße

Lindau (Bodensee) → Schönau am Königssee
437 km
5-7 Tage

Über diese Route

Deutsche Alpenstraße von Lindau am Bodensee zum Königssee: Allgäuer Wiesen, Neuschwanstein, Zugspitzblick und bayerische Seen auf rund 437 km. Steile Abschnitte wie Oberjoch (über 7 %) und Roßfeld verlangen niedrige Gänge, Kühlpausen und Geduld im beladenen klassischen Camper. Höhenlagen können bis Ende April schneebedeckt bleiben — Spätfrühling bis Frühherbst planen. Stellplätze und Tal-Campingplätze statt Wildcampen; Kühlmittel und Bremsen vor Anstiegen prüfen, Motorbremse bergab. Die Belohnung ist Deutschlands feinstes Alpenpanorama im Slow-Travel-Tempo.

Detaillierter Streckenguide

Die Deutsche Alpenstraße ist die anspruchsvollste Bergfahrt des Landes: 437 Kilometer am nördlichen Alpenrand von Lindau am Bodensee bis zum Königssee bei Berchtesgaden. In Etappen zwischen 1928 und 1954 eröffnet und als Schaufenster der Bayerischen Alpen konzipiert, verbindet sie Seen, Pässe, Königsschlösser und Traditionsdörfer. Anders als die spektakulären Pässe Österreichs und der Schweiz bleibt die Route meist unterhalb der Waldgrenze — dennoch stellen einige Abschnitte schwache Motoren vor echte Herausforderungen.

Die Reise beginnt in Lindau, der kleinen Inselstadt am Bodensee, deren Leuchtturm und mittelalterliche Altstadt einen halben Tag verdienen. Sofort geht es in die Allgäuer Alpen hinauf — eine Landschaft aus grünen Almwiesen, Milchwirtschaft und Bergidylle wie auf einem Bierkrug. Der Allgäuer Bergkäse und Emmentaler aus Hofläden der Region sind Reiseverpflegung der Extraklasse. Das Oberjoch (1.178 m) ist die erste echte Bewährungsprobe: ein langer Aufstieg mit 106 Kurven (darunter neun scharfe Kehren), der die Kühlwassertemperatur hochtreibt und ersten Gang erfordert. Kühlmittel vorher prüfen, am Pass abkühlen lassen.

Von Füssen — Tor zu Neuschwanstein und Hohenschwangau — führt die Straße durch die Ammergauer Alpen. Die Wieskirche bei Steingaden, UNESCO-Welterbe mitten auf einer grünen Wiese, ist ein Wunderwerk überbordenden Barock. Schloss Linderhof im Graswangtal, Ludwigs II. intimstes Schloss mit französischem Garten, ist ein weiteres Muss. In Garmisch-Partenkirchen erreicht man die Zugspitze (2.962 m) per Zahnradbahn.

Der östliche Teil führt durch den Chiemgau zu Chiemsee und Tegernsee, bevor die Route am Königssee endet — einem Gletschersee, an dem senkrechte Felswände direkt ins Wasser tauchen. Die Elektrofähren zu St. Bartholomä sind Pflicht.

Für klassische Camper mit schwachem Motor: Kühlsystem prüfen, Bremsen kontrollieren, extra Kühlwasser mitführen. Der Oberjoch ist machbar. Einige Abschnitte bei Berchtesgaden haben Steigungen über 10 % — Motorbremse einsetzen. Die Belohnung: 437 km abwechslungsreichster Alpenlandschaft in Deutschland.

Beste Reisezeit: Ende Mai bis September. Juni bringt Blüte und Restschnee auf den Graten; September goldenes Licht und ruhigere Stellplätze. Wintersperren und Eis machen Höhenlagen für ältere Camper ohne Winterausrüstung ungeeignet.

Für klassische Camper und beladene ältere Wohnmobile ist die Deutsche Alpenstraße die anspruchsvollste der deutschen Ferienstraßen: Oberjoch und vergleichbare Passagen über sieben Prozent verlangen niedrige Gänge, Kühlpausen und Motorbremse bergab. Vor Anstiegen Kühlmittel und Bremsen prüfen; bei Überhitzung Motor laufen lassen (Leerlauf besser als aus), Luftstrom nutzen. Höhenlagen wie Oberjoch und Roßfeld können bis Ende April schneebedeckt bleiben — Spätfrühling bis Frühherbst ist das sichere Fenster. Stellplätze und Tal-Campingplätze statt Wildcampen; in engen Kurorten äußere Parkplätze wählen. Die Belohnung sind Allgäuer Wiesen, Neuschwanstein, Zugspitzblicke und bayerische Seen in einem Tempo, das dem Motor und der Landschaft gerecht wird.

Häufig gestellte Fragen

Mit Vorbereitung ja — aber mit Respekt. Das Oberjoch hat 106 Kurven (darunter neun scharfe Kehren) und beansprucht den Motor stark. Einige Abschnitte bei Berchtesgaden haben über 10 % Steigung. Vorher: Kühlmittelstand prüfen, Bremsen checken, Kühlmittel mitnehmen. Erster Gang auf Steigungen, Kühlpausen einlegen, Motorbremse beim Abfahren. Die meiste Strecke ist machbar — wichtig ist, nicht zu hetzen.
Juni bis September ist die Hauptsaison. Hochgebirgsbereiche können von November bis April gesperrt oder verschneit sein. Mai und Anfang Juni können noch Spätschnee am Oberjoch bringen. September/Oktober bieten klare Alpenluft, Herbstfarben in den Tälern und weniger Besucherandrang an den Hauptattraktionen.
Die 437 km dauern bei komfortablem Tempo 5 bis 7 Tage. Highlights: Lindau (halber Tag), Neuschwanstein/Hohenschwangau (voller Tag), Wieskirche und Garmisch (ein Tag), Chiemsee (halber Tag), Königssee (voller Tag). Die Bergstrecke ist langsam — bei richtigen Stopps realistisch 60-80 km pro Tag.
Schloss Neuschwanstein, Wieskirche (UNESCO-Rokoko-Wallfahrtskirche), Schloss Linderhof, Königssee (Elektroboot zur Bartholomä-Kapelle), Ausflug zur Zugspitze von Garmisch, Chiemsee mit Herrenchiemsee. Der Oberjoch selbst ist ein Highlight für Bergstraßenbegeisterte.
Ja, Campingplätze gibt es zahlreich. Besonders gut: Füssen (am Forggensee), Garmisch-Partenkirchen (mehrere Plätze), Chiemsee, Tegernsee und Königssee bei Schönau. Die meisten sind von Mai bis Oktober geöffnet. Wildcampen ist in Bayern nicht erlaubt — immer designierte Plätze nutzen.

Sehenswürdigkeiten

Zugspitze

Natur

Linderhof Palace

Burg / Schloss

Lake Königssee

Natur

Strecken-Highlights

AlpenAllgäuOberjochBayerische Seen

Strecken-Info

Distanz437 km
Dauer5-7 Tage
StartLindau (Bodensee)
ZielSchönau am Königssee
Steile Abschnitte
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Navigation

In Google Maps öffnenEmpfohlenIn HERE WeGo öffnenMit Waze zum Start navigieren

⚠️ Google Maps hat ein 10-Stopp-Limit. Die Route ist vereinfacht und umgeht eventuell schöne Abschnitte.

* Unterstützt durch HERE Technologies mit Hauptsitz in Amsterdam, Europa. Präzise Routenführung durch alle Wegpunkte.

* Waze navigiert nur zum Startpunkt. Nutze Google Maps für die gesamte Panoramastraße.

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Hallo! Ich bin dein SlowRoads Co-Pilot. Ich kenne die Deutsche Alpenstraße in- und auswendig. Frag mich nach Aussichtspunkten, lokaler Geschichte, kulinarischen Geheimtipps oder den schönsten Stellplätzen!

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