Hardangervidda Hochebene
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Panoramastraße

Hardangervidda Hochebene

Haugastøl → Eidfjord
84 km
1-2 Tage

Über diese Route

Nasjonal Turistveg Hardangervidda (Rv7) quert Nordeuropas größtes Plateau von Haugastøl nach Eidfjord vorbei an Vøringsfossen. Stetige Anstiege, exponiertes Wetter und steile Måbødalen-Abfahrt — ganzjährig offen, Winter ggf. Kolonnen. Klassische und schwache Camper vor dem Plateau tanken, Wind achten, Motorbremse in der Abfahrt. Aussichten im Sommer voll. Hohe, offene Etappe, wo Wetter statt Kehren die Schwierigkeit setzt. Auch im Juli Schichten mitführen. Extra Zeit für Fotostopps, Tanken und Kühlpausen in älteren Vans einplanen.

Detaillierter Streckenguide

Die Hardangervidda-Route auf der Rv7 ist eines der elementarsten Fahrerlebnisse Norwegens — eine Überquerung der größten Hochebene Nordeuropas, einer riesigen baumlosen Wildnis aus flechtenbedecktem Gestein, Gletscherseen und sub-arktischem Himmel. Die Hardangervidda beherbergt Europas größte Wildrentierpopulation (historisch oft mit 8.000–12.000 Wintertieren angegeben; aktuelle Zählungen lagen niedriger, etwa 3.500–8.000 je nach Jahr). Die offizielle Norwegische Landschaftsroute Hardangervidda misst etwa 84 Kilometer zwischen Haugastøl und Eidfjord auf der Rv7; viele Reisende fahren von Geilo bis Haugastøl als Anfahrt. Die Straße verbindet Hochplateau, dramatischen Måbødalen-Abstieg und Vøringsfossen — eine Sequenz, die sich eher wie eine Länderquerung anfühlt als wie ein einzelner Panoramaabschnitt.

Das Highlight ist der Vøringsfossen — einer der bekanntesten Wasserfälle Norwegens, wo der Bjoreio-Fluss 182 Meter in einer Reihe von Kaskaden in den Måbødalen-Canyon fällt. Die Aussichten oberhalb der Fälle sind wirklich spektakulär. Unterhalb nutzt der moderne Rv7-Abstieg Tunnel aus den 1980er Jahren; die ältere Straße von 1916 bleibt als Heritage-Wander-/Radroute. Westlich von Eidfjord liegt die Hardangerbrücke (Rv13, 2013) — eine separate Fjordquerung Richtung Odda oder Bergen, nicht Teil der Plateau-Landschaftsroute. Apfelgärten und türkises Hardangerfjord-Wasser erscheinen erst, wenn du das Plateau hinter dir lässt.

Für klassische und schwach motorisierte Camper bietet die Hardangervidda spezifische Herausforderungen und Belohnungen. Der Hochplateau-Abschnitt der Rv7 ist gut gepflegt, aber völlig exponiert — Wind, Regen und Sommerschneeschauer sind auch im Juli möglich, und die Temperatur auf rund 1.250 Metern kann 10–15 Grad kälter sein als auf Meereshöhe. Die Steigungen sind gleichmäßig und für einen klassischen oder schwach motorisierten Camper im richtigen Gang handhabbar. Der Abstieg nach Eidfjord ist steiler und erfordert sorgfältiges Motorbremsen durch den getunnelten Måbødalen-Abschnitt. Warme Schichten mitführen, Kühlmittel vor dem Anstieg prüfen und in Geilo oder Eidfjord tanken. Zelten unter Allemannsretten auf unbebautem Land; Wohnmobile nur wo Parken erlaubt ist — nie abseits der Straße aufs fragile Plateau.

Anders als die meisten norwegischen Bergpässe bleibt die Rv7 über die Hardangervidda ganzjährig offen, kann aber bei Winterstürmen vorübergehend sperren oder Kolonnenfahrt hinter Schneepflügen erfordern — immer vegvesen.no prüfen. Die Vøringsfossen-Aussichten sind im Winter typischerweise geschlossen. Ende Juni bis August bietet das zuverlässigste Plateau-Wetter; September bringt Herbstfarben und ruhigere Straßen. Das Hardangervidda Naturzentrum in Eidfjord bietet ausgezeichneten Kontext zu Landschaft und Rentieren. Plane einen vollen Tag, wenn du Zeit an den Fällen, einen Spaziergang auf der alten Straße und einen langsamen Abstieg zum Fjord willst.

Häufig gestellte Fragen

Die Rv7 über die Hardangervidda bleibt ganzjährig offen, anders als die meisten Hochpässe. Winterstürme können trotzdem vorübergehende Sperrungen oder Kolonnenfahrt erzwingen — immer vegvesen.no prüfen. Die Vøringsfossen-Aussichten sind im Winter typischerweise geschlossen.
Ja — die Hardangervidda hat Europas größte Wildrentierpopulation und Sichtungen von der Rv7 kommen vor, besonders morgens und abends. Bestände schwanken jährlich. Vorsichtig anhalten und Motorlärm gering halten; Tiere nie von der Straße jagen.
Das Plateau ist von beiden Seiten ein stetiger Anstieg — für die meisten älteren Camper handhabbar im zweiten oder dritten Gang. Der anspruchsvollste Abschnitt ist der Abstieg nach Måbødalen nahe Vøringsfossen. Das Plateau ist selbst im Sommer kühl, was die Motorkühlung tatsächlich unterstützt.
Zelten: ja unter Allemannsretten auf unbebautem Land bis zu zwei Nächte, 150 m von Wohnungen. Wohnmobile nur wo Parken erlaubt ist — nie abseits der Straße aufs Plateau. Nationalparkregeln und lokale Verbote können strenger sein; besser Campingplätze in Eidfjord oder Geilo. Sommernächte können selbst im Juli kalt sein.
Vøringsfossen ist ein 182 Meter hoher Wasserfall, wo der Bjoreio-Fluss von der Hardangervidda in den Måbødalen-Canyon stürzt. Es ist eine der meistbesuchten Naturattraktionen Norwegens. Der Aussichtspunkt ist von einem Parkplatz an der Rv7 aus erreichbar.

Sehenswürdigkeiten

Wasserfall Vøringsfossen

Natur

Eine der meistbesuchten Naturattraktionen Norwegens. Spektakulärer 182-m-Freifall vom Plateau ins Måbødalen.

Måbødalen

Natur

Steiles Gletschertal mit Tunneln auf der Rv7; die alte Straße von 1916 ist eine Heritage-Wander-/Radroute. Die Hardangerbrücke (Rv13) liegt westlich von Eidfjord, nicht auf diesem Plateauabschnitt.

Strecken-Highlights

HochebeneWildnisArktischWasserfall

Strecken-Info

Distanz84 km
Dauer1-2 Tage
StartHaugastøl
ZielEidfjord
Steile Abschnitte
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