Norwegen ist eine gewaltige, raue Wildnis, in der die Straße oft der einzige menschliche Fingerabdruck in einer Landschaft von Riesen ist.
Norwegs Landschaftsrouten (Nasjonale Turistveger) gehören zu den spektakulärsten Fahrten weltweit. Der norwegische Staat hat stark investiert, um preisgekrönte Architektur mit wilder Natur zu verschmelzen. Vom steilen Trollstigen bis zur Atlantikstraße erlebst du Natur pur.
Fjorde, Fährüberfahrten und kilometerlange Tunnel prägen das Fahren. Langsames Reisen ist in Norwegen Standard: Die Tempolimits sind niedrig, Kontrollen häufig und das Panorama verlangt ohnehin nach häufigen Pausen.
Norwegen ist dank des Jedermannsrechts (Allemannsretten) ein Traum für Wildcamper (24-48 Stunden auf uneingezäuntem Land). Fahrer klassischer Bullis sollten in langen Tunneln mit starkem Gefälle herunterschalten, um die Trommelbremsen zu schonen.
Juli und August bieten vollen Zugang zu allen Straßen, Juni und September sind ruhiger. Hochpässe (wie Sognefjellet) sind im Winter gesperrt und öffnen oft erst Ende Mai oder Anfang Juni; Schneewände stehen dort manchmal bis in den Hochsommer.
Unsere Sammlung für Norwegen umfasst 8 verifizierte Strecken. Jede wurde nach ihrer einzigartigen "Slow"-Qualität ausgewählt – minimale Werbeunterbrechung, maximaler Horizontkontakt und eine Fahrbahnoberfläche, die den Charakter des Landes widerspiegelt.
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Oft die 'Straße im Ozean' genannt. Dieses architektonische Meisterwerk hüpft über 8 Brücken von Insel zu Insel am Rande des Nordmeers. Bekannt ist vor allem die Storseisundet-Brücke, die aus manchen Winkeln im Nichts zu enden scheint. Die Straße ist flach, aber extrem dem Wetter ausgesetzt – Wellen können bei Sturm über den Asphalt schlagen. Kurz, aber visuell überwältigend.
Eine der berühmtesten Passstraßen der Welt. 11 Kehren in steile Bergwände gehauen, vorbei am gewaltigen Stigfossen-Wasserfall. Höhe: 858 m. WARNUNG: Extrem steil und eng – der ultimative Test für Kühlung und Bremsen deines Bullis. Meist erst ab Juni geöffnet. Ein Adrenalin-gefüllter vertikaler Tanz in Zeitlupe zwischen Gipfeln und Tälern.
Fahrt durch das laut vielen schönste Archipel der Welt. Die E10 führt vom Festland tief in den Atlantik, vorbei an Fischerdörfern wie Henningsvær und Reine. Dramatische Bergzacken ragen direkt aus dem türkisen Meer empor. Die Straße folgt der Küste und ist relativ flach, kann aber eng und sehr windig sein. Perfekt zum Slow Traveln, Wildcampen und Polarlichter schauen.
Der höchste Gebirgspass Nordeuropas (bis zu 1.434 m). Verbindet den tiefen Sognefjord mit den Tälern von Jotunheimen. Eine Welt aus ewigem Schnee, Gletschern und Zacken. Selbst im Hochsommer fährst du zwischen hohen Schneewänden. WARNUNG: Langer, stetiger Anstieg mit deutlicher Steigung – ein Training für jeden Oldtimer-Motor. Hochalpine Pracht pur.
Der wohl ikonischste Blick Norwegens. Abstieg in den UNESCO-Geirangerfjord über die 'Ørnevegen' (Adlerstraße) mit 11 Kehren und Blick auf die 'Sieben Schwestern'-Wasserfälle. Danach Aufstieg nach Dalsnibba (1.500 m) zum höchsten Fjordblick Europas. WARNUNG: Extrem steil (10 % Dauersteigung). Eine riesige Herausforderung für Bullis.
Überquerung der größten Hochebene Nordeuropa. Die Rv7 führt durch eine weite, arktische Landschaft aus Moos, Flechten und Seen. Vorbei am Vøringsfossen, einem der bekanntesten Wasserfälle Norwegens. Gut ausgebaute Straße, aber mit langen, stetigen Steigungen beim Wechsel zwischen Fjord und Hochebene. Ein Gefühl von unendlicher Weite.
Norwegens dramatischste Insel — Fjorde, Fischerdörfer und arktisches Licht auf Senja.
Die Atlanterhavsveien plus Averøy-Küstenrunde — Brücken, Inseln und Atlantikstürme.
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