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Eine dramatische Fahrt entlang der Maas, flankiert von Kalksteinfelsen und gekrönt von mächtigen Zitadellen. Von der wallonischen Hauptstadt Namur schlängelt sich die Straße nach Süden vorbei an Dinant – berühmt für das Saxophon und die hoch aufragende Felsfestung – bis zur französischen Grenze bei Givet. Ein Korridor aus Geschichte und Geologie.
Das Maastal ist Belgiens dramatischster Flusskorridor — ein geologisches Theater, in dem der Fluss über Millionen von Jahren das Condroz-Plateau zerschnitten und schroffe Kalksteinfelsen, versteckte Höhlen und bewaldete Felsformationen hinterlassen hat. Die Route beginnt in Namur, der wallonischen Hauptstadt, wo Maas und Sambre unter der gewaltigen Zitadelle zusammenfließen. Diese Festung, überlagert mit römischen, mittelalterlichen und napoleonischen Befestigungen, hat den Flussübergang seit über 2000 Jahren bewacht und gibt den historischen Ton für die gesamte Fahrt nach Süden vor.
Zwischen Namur und Dinant folgt die Straße dem Westufer der Maas durch eine Folge natürlicher Spektakel. Die Gärten von Annevoie — Wasserparterre aus dem 18. Jahrhundert, allein durch Schwerkraft gespeist — sind ein verborgenes Juwel kurz abseits der Hauptstraße. Dinant ist der emotionale Höhepunkt der Route: die Stadt ist in einen Streifen Land eingezwängt, gerade breit genug für die Hauptstraße zwischen Fluss und einem senkrechten 100-Meter-Felsen. Die Zitadelle, per Seilbahn erreichbar, thront oben. Dinant ist die Geburtsstadt von Adolphe Sax, dem Erfinder des Saxophons; bunte Saxophon-Skulpturen zieren die Brücke. Die Flamiche — eine Lauch-Sahne-Tarte — ist die lokale Spezialität.
Für T3-Fahrer ist diese Route ideal. Die Talstraße ist vollkommen flach, die Qualität durchgängig gut. Eine praktische Überlegung: die N92 am Westufer südlich von Dinant ist enger als die Ostuferstrecke und kann im Sommer mit entgegenkommenden Reisebussen eng werden. Die N96 am Ostufer ist breiter und etwas weniger pittoresk, aber bequem. Kraftstoff gibt es in Namur, Dinant und Hastière.
Im Frühling blühen die Obstbäume am Flussufer. Der Sommer ist die belebteste Saison, besonders Dinant ist voll mit Touristen — eine frühe oder späte Ankunft lohnt sich. Im Herbst färben sich die Wälder auf den Felsen bunt. Die Route ist ganzjährig befahrbar; der enge Talboden kann bei Herbst- und Winternebel atmosphärisch wirken.
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