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Die älteste Weinstraße Frankreichs. 170 km durch das Vorgebirge der Vogesen. Eine Märchenfahrt durch Dörfer mit Fachwerkhäusern, blumengeschmückten Balkonen und mittelalterlichen Ruinen. Sanfte Hügel, perfekt für entschleunigtes Reisen. Colmar und Eguisheim sind absolute Highlights. Ein Muss für Weinliebhaber.
Die Elsässer Weinstraße (Route des Vins d'Alsace) ist die älteste Weinstraße Frankreichs, 1953 eingeweiht, und verläuft 170 Kilometer an den Osthängen der Vogesen von Marlenheim nördlich von Straßburg bis Thann im Süden. Die Route führt durch über 70 Weinbaudörfer in einer Landschaft außerordentlichen mittelalterlichen Charmes: Fachwerkhäuser in jedem Pastellton, blumengeschmückte Fenster, Burgruinen über den Weinbergen und eine Identität, die weder vollständig französisch noch deutsch, sondern spezifisch elsässisch ist — das Produkt jahrhundertelanger Grenzambivalenz.
Die elsässische Landschaft ist sofort erkennbar. Der Fachwerkstil erreicht hier seinen Höhepunkt in Eguisheim, Riquewihr und Kaysersberg, deren geschnitzte Holzbalken und Überhänge exakt so aussehen wie vor fünf Jahrhunderten. Colmar, die wichtigste Stadt der Route, verdient mindestens einen eigenen Tag: das 'Petite Venise'-Viertel (Fachwerkhäuser spiegeln sich im Lauch-Kanal), das Musée Unterlinden mit Grünewalds Isenheimer Altar (eines der eindringlichsten Kunstwerke Europas) und der städtische Charme des Mittelalters.
Die Elsässer Weine verdienen besondere Erwähnung: ausschließlich trockene Weißweine aus einer Rebsorte im deutschen Rheinklima auf französischem Terroir. Riesling, Gewurztraminer, Pinot Gris, Pinot Blanc, Sylvaner. Der südliche Abschnitt um Guebwiller produziert die konzentriertesten Rieslings und Gewurztraminers des Elsass.
Für Vanfahrer: sanfte Hügel, gelegentliche Terrassenanstiege, keine ernsthaften Steigungen. Schönste Dörfer (Eguisheim, Riquewihr) haben gesperrte Ortskernen — parken am Rand, zu Fuß rein.
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