Deutsche Uhrenstraße
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Panoramastraße

Deutsche Uhrenstraße

Villingen-Schwenningen → Waldkirch
110 km
3-4 Tage

Über diese Route

Deutsche Uhrenstraße im Südschwarzwald: Triberger Wasserfälle, Deutsches Uhrenmuseum Furtwangen und lebendige Kuckucksuhren-Werkstätten auf einer etwa kreisförmigen Handwerksroute. Erwarte fortlaufende kurze An- und Abstiege — klassische Camper planen Kühlpausen, niedrige Gänge und ruhige Tage statt Hetze. Dorfstraßen können eng sein; außerhalb parken und zu Fuß zu den Werkstätten. Stellplätze und Campingplätze bei Triberg und Furtwangen; Wildcampen nicht erlaubt. Am besten Spätfrühling bis Herbst, wenn Waldstraßen frei und Werkstätten geöffnet sind.

Detaillierter Streckenguide

Tief im Südschwarzwald zieht die Deutsche Uhrenstraße durch die Region, die der Welt zwei ihrer ikonischsten Handwerke geschenkt hat: die Kuckucksuhr und die Präzisionsuhrmacherei. Die 110-Kilometer-Runde führt durch Villingen-Schwenningen — eine Doppelstadt an der ehemaligen Ländergrenze — durch Triberg mit seiner bekannten Wasserfallkaskade und zurück durch das Uhrmacherstädtchen Furtwangen. Es ist zugleich Kulturpilgerfahrt und echte Bergfahrt durch einen der atmosmächtigsten Wälder Europas.

Die Kuckucksuhr ist hier keine bloße Touristenware — sie ist lebendige Industrie. Das Handwerk begann um 1630 im Raum Schönwald, als Bauern für den Winter Nebeneinnahmen suchten und hölzerne Uhrwerke schnitten. Das Deutsche Uhrenmuseum in Furtwangen hält die umfassendste Sammlung Schwarzwälder Uhren der Welt — von einfachen Holzwerken bis zu unglaublich komplizierten astronomischen Uhren. Ein halber Tag hier macht aus einem vermeintlichen Kuriositätsstopp ein faszinierendes Kapitel über Handwerk, Handel und Industrialisierung.

Triberg ist der dramatischste Naturstopp: Sieben Stufen Wasserfall fallen zusammen 163 Meter durch den Wald — eine der bekanntesten Kaskaden Deutschlands (den absoluten Höhenrekord hält der abgelegene Röthbachfall am Königssee). Auch in Triberg: Die beste Schwarzwälder Kirschtorte der Region, laut Einheimischen. Die Fahrt durch Triberg auf der B33 erfordert deutliche Steigungen und Gefälle — eine der anspruchsvolleren Strecken der Route.

Für klassische Camper mit schwachem Motor: Die Uhrenstraße hat die typischen Schwarzwald-Auf-und-Abs. Kein einzelner Pass ist so dramatisch wie der Schwarzwaldhochstraßen-Anstieg, aber der kumulative Effekt wiederholter Steigungen bedeutet: Motor kaum Ruhe. Erster oder zweiter Gang oft nötig. Belohnung: niedrige Tempolimits, konstante Waldlandschaft und immer eine Gasthaus-Gelegenheit für Wurst und Schwarzwälder Schinken.

Kombiniere die Uhrenstraße mit der Schwarzwaldhochstraße zu einer natürlichen Zwei-Tage-Runde. Mai–Juni und September–Oktober sind am besten. Im Winter Eiswarnungen auf der B33 prüfen. Übernachten am Titisee oder im Kinzigtal — Wildcampen im Wald grundsätzlich nicht erlaubt.

Die Deutsche Uhrenstraße im Südschwarzwald verbindet Triberg mit seinen Wasserfällen, Furtwangen mit dem Deutschen Uhrenmuseum und lebendige Kuckucksuhren-Werkstätten zu einer etwa kreisförmigen Handwerksroute. Die Landschaft ist durchgehend hügelig: kurze An- und Abstiege verlangen von klassischen Campern niedrige Gänge, Kühlpausen und unhurried Tage statt einer gehetzten Runde. In den Werkstätten sieht man noch, wie Zahnräder und bemalte Zifferblätter entstehen — das ist der kulturelle Kern der Route, nicht nur Souvenirläden.

Dorfstraßen können eng sein; außerhalb der Zentren parken und zu Fuß zu Museen und Ateliers. Stellplätze und Campingplätze liegen bei Triberg und Furtwangen; Wildcampen ist nicht erlaubt. Beste Zeit Spätfrühling bis Herbst, wenn Waldstraßen frei und Werkstätten geöffnet sind. Winter kann stimmungsvoll sein, bringt aber Eis auf schattigen Abschnitten. Vor längeren Schleifen tanken; Motorbremse in den Abfahrten mit beladenem Van nutzen.

Häufig gestellte Fragen

Die Uhrenstraße verbindet Kulturtiefe der Kuckucksuhr-Tradition mit echter Schwarzwald-Berglandschaft. Das Deutsche Uhrenmuseum in Furtwangen ist weltklasse und oft übersehen. Triberg hat eine der bekanntesten Wasserfallkaskaden Deutschlands. Villingen ist zudem eine der besterhaltenen mittelalterlichen Mauerorte Deutschlands — mit weit weniger Besuchern als verdient.
3 bis 4 Tage für die komplette Rundstrecke. Das erlaubt einen Tag in Villingen-Schwenningen, einen Tag in Triberg (Wasserfälle und Uhrenläden), einen halben Tag im Deutschen Uhrenmuseum in Furtwangen und Zeit für die schöne Fahrt durch Gutach- und Kinzigtal.
Größtenteils ja, mit etwas Vorsicht. Die B33 durch das Gutachtal hat enge Abschnitte. Triberg-Ortskern ist für große Fahrzeuge schwierig — Hauptparkplatz außerhalb nutzen. Campingplätze gibt es im Kinzigtal bei Wolfach und am Titisee, der eine schöne Übernachtungsbasis im Süden der Route bietet.
Auf das Gütezeichen 'Echte Schwarzwälder Uhren' des VdS achten. Das 'Haus der 1000 Uhren' in Triberg ist ein bekannter Anlaufpunkt. Für anspruchsvollere Käufe: Familienbetriebe in Schönwald, Gütenbach und im Furtwanger Raum verkaufen direkt und lassen oft Einblick in die Fertigung.
Die Straßen sind gut gepflegt, haben aber die für den Schwarzwald typischen ständigen Steigungen und Gefälle. Kein Einzelabschnitt ist extrem, aber die Summe der Steigungen ist für schwache Fahrzeuge erheblich. Erster oder zweiter Gang oft nötig. Die B33 durch das Gutachtal ist gelegentlich eng mit Gegenverkehr. Im Winter können Straßen vereist sein.

Sehenswürdigkeiten

Triberg Waterfalls

Natur

German Clock Museum

Denkmal

World's Largest Cuckoo Clock

Denkmal

Strecken-Highlights

KuckucksuhrenTribergSchwarzwald-Handwerk

Strecken-Info

Distanz110 km
Dauer3-4 Tage
StartVillingen-Schwenningen
ZielWaldkirch
Steile Abschnitte
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