
Schwarzwaldhochstraße (B500) von Baden-Baden nach Freudenstadt: Rheinebenen-Blick, Mummelsee und Tannenkamm — eine der klassischen kurzen Bergfahrten Deutschlands. Der Tal-zu-Kamm-Anstieg belohnt Kühlpausen und niedrige Gänge in älteren Campern; Abfahrten brauchen Motorbremse bei beladenem Van. Schnee kann auf Höhenlagen bis in den Frühling bleiben — Ende Mai bis Oktober ist das sichere Fenster. Vor langen Waldschleifen tanken, markierte Stellplätze statt Straßenrand-Übernachtung, und an klaren Tagen Motorradverkehr erwarten. Kompakte Distanz, große Atmosphäre.
Die Schwarzwaldhochstraße — die B500 — ist eine der großen Kammfahrten Deutschlands. Von Baden-Badens elegantem Kurort steigt sie durch dichten Tannenwald auf ein Plateau um 1.000 Meter; diese rund 73 Kilometer wurden in den 1920er-Jahren als Panoramastraße gebaut und wurden sofort berühmt für den Blick über die Rheinebene bis zu den Vogesen in Frankreich. An klaren Tagen ist die Sichtweite vom Kamm außergewöhnlich — der Grund, warum jemand hier eine Straße bauen würde, erklärt sich von selbst.
Baden-Baden selbst ist ein würdiger Start. Die Kurstadt von außerordentlicher Eleganz — im 19. Jahrhundert von russischer Aristokratie und europäischem Adel geschätzt — bietet Thermalbäder (das Friedrichsbad ist ein prächtiger römisch-irischer Tempel aus Dampf und Marmor), ein Casino, das Dostojewski angeblich zu „Der Spieler“ inspirierte, und eine Fußgänger-Altstadt, die eine Stunde Bummeln belohnt. Hier tanken und Wasser auffüllen vor dem Anstieg.
Der Aufstieg von Baden-Baden zum Kamm ist der kritische Abschnitt. Die Straße steigt von rund 200 Metern zur Bühlerhöhe auf relativ kurzer Distanz steil an — der Motor wird heiß, erster oder zweiter Gang ist auf den steilsten Passagen nötig. Kühlmitteltemperaturen, die im Flachland normal wären, können hier spiken. Wichtiger Rat: Bei Überhitzung den Motor nicht abstellen — laufen lassen (Leerlauf ist besser als aus) und Luftstrom nutzen. Auf dem Kamm flacht die Straße zu einer echten Cruise durch kathedralenartigen Tannenwald ab, und der Motor kann natürlich abkühlen.
Der Mummelsee auf 1.036 Metern ist das Zentrum der Route: ein kleiner, dunkelgrüner Gletschersee im Wald. Die Legende von der Wassergeist-Mummel gibt dem Ort Atmosphäre, die das nahe Hotel-Restaurant etwas unterläuft, aber nicht auslöscht. Ein kurzer Fußweg führt zur Aussicht auf die Hornisgrinde — mit 1.163 Metern der höchste Punkt des Nordschwarzwalds. Weiter südlich liegen Ruhestein und Allerheiligen mit Klosterruine und Wasserfällen; die Abfahrt nach Freudenstadt ist steil und kurvig. Auf dem riesigen Marktplatz parken und Kaffee trinken, bevor es weitergeht.
Für klassische Camper, ältere Wohnmobile und andere Fahrzeuge mit schwachem Motor: den Baden-Baden-Anstieg als geplante Anstrengung behandeln, Kühlpausen an Bühlerhöhe oder Mummelsee einlegen, Abfahrten mit beladenem Van motorbremsen. Übernachten auf Stellplätzen oder Campingplätzen — Wildcampen im Schwarzwald ist grundsätzlich nicht gestattet. Motorradverkehr an sonnigen Wochenenden ist die soziale Hauptgefahr; früh ausweichen. Im Winter kann die B500 schneebedeckt und tückisch sein; Sommermorgen mit Nebel im Tal und Sonne auf dem Kamm lohnen den frühen Wecker. Ende Mai bis Oktober ist das zuverlässige Fenster. Extra Kühlmittel mitführen und vor dem Anstieg in Baden-Baden Bremsen prüfen — die Abfahrt nach Freudenstadt belohnt Motorbremse und Geduld hinter Motorrädern.
Natur
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* Unterstützt durch HERE Technologies mit Hauptsitz in Amsterdam, Europa. Präzise Routenführung durch alle Wegpunkte.
* Waze navigiert nur zum Startpunkt. Nutze Google Maps für die gesamte Panoramastraße.
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Hallo! Ich bin dein SlowRoads Co-Pilot. Ich kenne die Schwarzwaldhochstraße in- und auswendig. Frag mich nach Aussichtspunkten, lokaler Geschichte, kulinarischen Geheimtipps oder den schönsten Stellplätzen!