We use cookies to analyze traffic and provide the best experience. We do not sell your data.
Eine Pilgerreise für Radsportfans und Liebhaber sanfter Hügel. Das sind nicht die Wald-Ardennen, sondern das landwirtschaftlich geprägte, kopfsteingepflasterte Hügelland Flanderns. Berühmt für die Frühjahrsklassiker, nimmt diese Route ikonische Anstiege wie die 'Mauer von Geraardsbergen' in Angriff. Fahrt durch charmante Dörfer, offene Felder und steile Gassen.
Die Flämischen Ardennen sind nicht die Wald-Ardennen des Südens — sie sind etwas ganz anderes und zutiefst Flämisches: ein kompaktes, intensiv bewirtschaftetes Hügelland mit kopfsteingepflasterten Anstiegen, windgepeitschten Kämmen und jahrhundertealten Dorfkirchen vor einem Panorama aus offenen Agrarlandschaften. Dieses Gebiet ist weltweit bekannt als Schlachtfeld der Frühjahrsklassiker — die Flandern-Rundfahrt, eines der renommiertesten Eintagesrennen der Welt, wird seit 1913 auf genau diesen Straßen ausgetragen. Auf der Fahrt von Oudenaarde nach Geraardsbergen folgt man den Reifenspuren der größten Radsportler der Geschichte.
Das Tour-of-Flanders-Museum in Oudenaarde ist der perfekte Startpunkt. Die Route schlängelt sich dann durch die charakteristischen Kopjes — kurze, brutale Anstiege. Der Koppenberg, ein schmaler Kopfsteinpflaster-Anstieg mit 22 %, ist einer der gefürchtetsten Anstiege im Profi-Radsport. Der Höhepunkt ist die Muur van Geraardsbergen — die Mauer — eine steile Kopfsteinpflasterstraße, die sich zu einer Kapelle aus dem 10. Jahrhundert hinaufwindet.
Für VW T3-Fahrer erfordert diese Route echten Respekt. Die Anstiege sind kurz aber extrem steil — der Koppenberg erreicht 22 %, was die meisten T3-Motoren sofort überfordert. Die Schlüsselstrategie ist Schwung: mit maximalem Tempo in den Anstieg einfahren, in den ersten Gang schalten und durchhalten. Auf einem beladenen T3 auf steilem Kopfsteinpflaster niemals anhalten — Wiederanfahren bei Nässe kann sehr schwierig sein. Die Anstiege sind kurz (unter 1 km), danach folgen flache Erholungsabschnitte. Einen trockenen Tag wählen.
Besonders magisch ist diese Route im Frühling (März–April) während der Radsportsaison. Die Flandern-Rundfahrt findet typischerweise am ersten Sonntag im April statt. Der Herbst ist schön mit Erntelandschaft. Der Winter ist ruhig mit einer eigenartigen, melancholischen Schönheit.
town
monument