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Der wohl ikonischste Blick Norwegens. Abstieg in den UNESCO-Geirangerfjord über die 'Ørnevegen' (Adlerstraße) mit 11 Kehren und Blick auf die 'Sieben Schwestern'-Wasserfälle. Danach Aufstieg nach Dalsnibba (1.500 m) zum höchsten Fjordblick Europas. WARNUNG: Extrem steil (10 % Dauersteigung). Eine riesige Herausforderung für Bullis.
Wenige Orte in Europa können den Effekt erzeugen, den die Geirangerfjord-Route an ihrem Höhepunkt schafft. Du stehst am Ørnesvingen-Aussichtspunkt an der Spitze der Adlerstraße — Ørnevegen — und blickst durch elf Spitzkehren hinunter, die 620 Meter auf ein schmales Band aus smaragdgrünem Wasser tief unten abfallen. Auf der anderen Seite des Fjords stürzen die Sieben-Schwestern-Wasserfälle im Gleichklang eine senkrechte 250 Meter hohe Felswand hinunter, und die Luft riecht nach kaltem Wasser und Kiefer. Das Ausmaß ist nicht nur groß — es ist die Art von Ausmaß, die dein Gefühl dafür, was Landschaft sein kann, kurzzeitig neu organisiert. Der Geirangerfjord ist seit 2005 UNESCO-Weltkulturerbe, zusammen mit dem Nærøyfjord als Beispiele der schönsten Fjordlandschaften der Welt aufgeführt. Die Einstufung war nicht umstritten. Ein Blick erklärt alles.
Die Route beginnt in Eidsdal am Nordufer des Norddalsfjords, wo eine kurze Autofähre nach Linge überquert (eine atmosphärische fünfminütige Überfahrt, die selbst Teil des Erlebnisses ist). Von dort steigt die Ørnevegen sofort und dramatisch, elf in den Berghang gehauene Spitzkehren mit steilen Abfällen auf der Außenkante und Felsenwänden auf der Innenseite. Dies ist keine Straße, die dich sanft einführt — schon bei der zweiten Kehre schaust du auf den Fjord weit unten. Der Abstieg vom Aussichtspunkt oben führt dich hinunter ins Geiranger-Dorf selbst, eine winzige Siedlung von etwa 260 Dauereinwohnern, die im Sommer auf Zehntausende von Besuchern anschwillt und einige der weltgrößten Kreuzfahrtschiffe in ihrem engen Hafen empfängt. Von Geiranger steigt die Route auf der anderen Seite des Tals weiter zum Dalsnibba-Plateau und dem Geiranger Skywalk auf 1.500 Metern an — dem höchsten Fjordblick, der über eine asphaltierte Straße in ganz Europa zugänglich ist.
Für einen VW T3 oder Oldtimer-Bus stellt diese Route vielleicht die anspruchsvollste Kombination in Norwegen dar: steile Ab- und Aufstiege, ausgedehnte Abschnitte bei 10%-Gefälle und die logistische Komplexität der Fährüberquerung. Die Ørnevegen-Abfahrt von Eidsdal nach Geiranger ist wohl der kritischste Abschnitt — kontinuierliches 10%-Gefälle über acht Kilometer ohne flache Entlastung zwischen den Kehren erfordert vollständigen Respekt vor deinen Bremsen. Benutze das Bremspedal nicht kontinuierlich; verwende stattdessen Motorbremsung im ersten oder zweiten Gang und wende die Bremsen nur zur Geschwindigkeitskontrolle bei der Kehrenanfahrt an. Prüfe deine Bremsflüssigkeit vor der Strecke und führe einen Ersatz mit. Der anschließende Aufstieg von Geiranger nach Dalsnibba wird das Kühlsystem belasten.
Jahreszeitlich ist Geiranger Ende Juni und September am spektakulärsten. Juli und August sind der absolute Höhepunkt des norwegischen Tourismus: Kreuzfahrtschiffe füllen den Fjord, Busse stehen in den Kehren Schlange, und jeder Parkplatz erfordert Geduld. Komme im Juni, wenn die Wasserfälle durch Schneeschmelze auf maximalen Durchfluss sind, das Licht außerordentlich ist (fast Mitternachtssonnen-Breite hier), und die Menschenmassen nur ein Bruchteil des Hochsommers sind. September bietet ruhigere Straßen, goldenes Licht und die ersten Anzeichen von Herbstfarben an den Talhängen. Die Nationale Landschaftsroute Geiranger–Trollstigen, die diese Route mit Trollstigen im Norden kombiniert, ist eine der großen mehrtägigen Fahrten Norwegens.
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Located at the highest hairpin of the Eagle Road, providing a sheer drop view into the emerald Geirangerfjord.
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Europe's highest fjord view from a paved road. On clear days, you can see the fjord and the glaciers far below.
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Seven dramatic waterfalls cascading down the steep mountain side directly into the fjord.