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Im Herzen der piemontesischen Weinregion. Diese Route führt durch das UNESCO-Welterbe der Barolo- und Barbaresco-Hügel. Es gibt viele Hügel, aber sie sind sanft geschwungen und nicht extrem steil – perfekt zum gemütlichen Dahintuckern im 50-PS-Bulli. Heimat der besten Trüffel und Haselnüsse.
Die Langhe-Weinstraße schlängelt sich durch die UNESCO-gelisteten Hügel Südpiemonts, eine der größten Weinlandschaften der Welt. Das ist das Kernland von Barolo und Barbaresco — zwei der bekanntesten Rotweine Italiens, aus der Nebbiolo-Traube auf eben diesen Hängen gewonnen — sowie die Heimat von Italiens feinsten weißen Trüffeln und den Haselnussgärten, aus denen Ferrero Rocher und Nutella geboren wurden. Die 65 Kilometer lange Route von Alba nach Barolo führt zwischen mittelalterlichen Dörfern auf Hügeln, Schlosstürmen aus meeresähnlichen Weinbergen aufragend und Enoteca auf Enoteca, wo man Weine verkosten kann, die in London und New York ein Vielfaches des Kellereipreises kosten.
Alba ist die unbestrittene Hauptstadt der Langhe und der Ausgangspunkt. Ihre mittelalterlichen Türme und Backsteinwege sind charmant, aber der eigentliche Grund zum Verweilen ist das Essen: Im Oktober füllt die weltberühmte Weißtrüffelmesse die Straßen, und ganzjährig sind die Restaurants und Delikatessenläden der Stadt mit einigen der besten Zutaten Italiens gefüllt. Das Dorf La Morra, in der Mitte der Strecke, hat einen Terrassenaussichtspunkt mit Blick auf die gesamte Barolo-Zone — ein Blick auf Hügel, Weinberge und gelegentliche Schlosstürme, der deutlich macht, warum diese Landschaft als UNESCO-würdig erachtet wurde. Das Giant Bench-Kunstwerk in der Nähe ist zu einem unerwarteten Wahrzeichen geworden. Barolo selbst ist ein kleines Steindorf, dessen Name in der ganzen Weinwelt Ehrfurcht hervorruft.
Ein VW T3 bewegt sich leicht und vergnügt durch die Langhe. Die Hügel sind echt, aber rollen sanft, und nirgends auf dieser Route braucht man mehr als den zweiten Gang, auch bei den steilsten Anstiegen zwischen den Dörfern. Die Straßen sind schmal und kurvenreich, aber nicht einschüchternd, und der Verkehr besteht meist aus lokalen Landwirtschaftsfahrzeugen und Weintouristenautos, die das gleiche ungeduldige Tempo wie der Bulli fahren. Das große Vergnügen, diese Hügel langsam zu befahren, ist das Navigieren nach Instinkt und Interesse — eine schmale Gasse zwischen Reben abbiegen, eine abgelegene Einzelbetrieb-Cantina entdecken, wo der Besitzer bereit ist, vor dem Abendessen ein Glas einzuschenken.
Die idealen Jahreszeiten für die Langhe-Route sind Oktober — wenn das Herbstlicht auf den goldenen Weinblättern unvergleichlich ist und die Weißtrüffelsaison ihren Höhepunkt hat — und April bis Mai, wenn die Landschaft leuchtend grün ist und die Barolo-Zone von Kirschblüten aus den Obstgärten parfümiert ist. Sommer (Juli-August) ist warm und wunderschön, aber die Weinblätter sind noch grün und die auf Trüffel ausgerichtete Esskultur ist weniger präsent. Die Langhe ist ganzjährig fahrbar, und selbst im Winter haben die kahlen, beschnittenen Reben vor schneebedeckten Hügeln eine strenge Schönheit.
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