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Auf den Spuren von Napoleon Bonaparte bei seiner Rückkehr von Elba 1815. Die historische Route führt durch das Voralpenland des Luberon und der Haute-Provence. Wunderschöne Lavendelfelder und dramatische Kalkberge. Malerisch und weniger extrem als die Hochalpen, aber dennoch kurvenreiche Anstiege.
Die Route Napoléon (N85) folgt dem Weg Napoleons im März 1815, als er von der Insel Elba mit 1.000 Mann zurückkehrte, bei Golfe-Juan landete und nordwärts durch die provenzalischen Alpen nach Grenoble marschierte — eine 325-Kilometer-Reise, die Frankreich hätte aufhalten sollen und stattdessen größtenteils bejubelt wurde.
Die Reise beginnt in Golfe-Juan, heute Yachthafen und Strandvorort von Antibes. Von hier steigt die Route schnell ins Hinterland, durch Grasse — Welthauptstadt der Parfümerie, wo Jasmin, Rose und Mimose auf Kalksteinhügeln den Rohstoff für eine Industrie außerordentlicher Raffinesse liefern. Das Musée International de la Parfumerie und die Parfümhäuser (Fragonard, Galimard) bieten auch Kurzbesichtigungen an.
Jenseits von Grasse führt die Straße durch die Var-Schluchten und die Préalpes de Digne — erodierte Kalkfelsen, Lavendelfelder (Blüte Ende Juni bis Mitte August) und charakteristische Lavendeldörfer in Hellblau und Ocker. Castellane unter der senkrechten 180-Meter-Felswand (Roc) ist der natürliche Zwischenstopp. Sisteron beeindruckt mit seiner Zitadelle, die die enge Durance-Pforte vollständig beherrscht — Napoleon passierte hier am 5. März 1815, und eine Gedenktafel markiert die Stelle, wo der Garnisonskommandant ihn durchließ.
Für VW T3-Fahrer: Die Route ist stellenweise steil, aber generell weniger extrem als die Hochalpenpässe. Der Aufstieg von der Küste durch Grasse nach Castellane ist erheblich.
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