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Die Toskana, die man von Postkarten kennt. Zypressenalleen, sanfte goldene Hügel und einsame Landhäuser. Die UNESCO-Region um Pienza und San Quirico d'Orcia ist das ultimative Ziel für Slow Travel. Sanfte Anstiege, einfach zu befahren. Perfekt zum Fotografieren, Wein trinken und die Sonne genießen.
Die Val d'Orcia ist die Toskana der Vorstellung, die Wirklichkeit geworden — eine Landschaft so perfekt komponiert, dass sie weniger wie ein natürliches Tal aussieht als wie ein Renaissancegemälde in drei Dimensionen überführt. Sie liegt im südlichen Teil der Toskana zwischen Montepulciano und Montalcino und wurde über Jahrhunderte durch menschliche Kultivierung zu einem Gelände aus weiten Lehmhügeln, isolierten Steinbauernhöfen (Poderi), Alleen über Alleen von Zypressenbäumen und Weinbergen geformt, die einige von Italiens bekanntesten Weinen produzieren. Das gesamte Gebiet wurde 2004 als UNESCO-Welterbe eingetragen, nicht für ein einzelnes Denkmal, sondern für die Landschaft selbst.
Die 45 Kilometer lange Route zwischen Montepulciano und Montalcino konzentriert das Allerbeste dieser Landschaft. Montepulciano selbst ist eine lange, schmale Hügelstadtgemeinde von außerordentlicher architektonischer Kohärenz, mit Tufostein gepflasterten Gassen und Kellern voller Vino Nobile — einem der großen Rotweine Italiens. Die Straße steigt dann durch die Val d'Orcia selbst hinab, vorbei an der Abzweigung nach La Foce, einem privaten Gut, dessen zypressengesäumte Auffahrt zum am meisten fotografierten Bild in der gesamten Toskana geworden ist. Die ummauerte Renaissancestadt Pienza — in den 1460er Jahren von Papst Pius II. als seine Idealstadt geschaffen — ist der Mittelpunkt, und ihr Hauptplatz, die Piazza Pio II, ist ein Juwel des frühzeitigen Renaissance-Städtebaus. Montalcino am Ende der Strecke ist die Heimat des Brunello, einem der angesehensten und langlebigsten Rotweine der Welt.
Ein VW T3 ist auf diesen Straßen in seinem natürlichen Element. Das Gelände ist sanft gewellt, nicht steil, und die berühmte SP146 Cassia durch das Herz der Val d'Orcia ist breit, glatt und verkehrsarm. Man kann mit geöffneten Fenstern fahren, der Motor kaum belastet, und überall anhalten: bei einer Zypressensallee, bei einem Weingut am Straßenrand oder einfach auf einem Grünstreifen mit Blick auf die Hügel. Das Licht verändert sich ständig im Laufe des Tages, und die Landschaft sieht bei Sonnenaufgang, Mittag und in der Goldstunde vor Sonnenuntergang vollkommen anders aus.
Frühling (April bis Juni) ist die bekannteste Zeit für die Val d'Orcia: Die Hügel sind leuchtend grün, die Wildblumen blühen, und das Licht ist klar und sanft. Oktober ist ebenso schön, wenn die Weinblätter golden werden und die Luft abkühlt. August ist warm, kann aber nachmittags Massen nach Pienza und Montalcino bringen. Zu welcher Zeit auch immer man kommt, der Versuchung widerstehen, hindurchzueilen: Die Val d'Orcia belohnt diejenigen, die sich ihrem Tempo anpassen, ohne Grund anhalten und einfach schauen.
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