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Ein wildes Abenteuer in Kroatiens größtem Gebirgszug. Die Route führt durch den Nationalpark Nord-Velebit und die Paklenica-Schluchten. Weiße Kalksteingipfel, tiefe Wälder und plötzliche Ausblicke auf die Adria-Inseln. WARNUNG: Schmale Bergstraßen mit steilen Abschnitten. Eine raue Naturerfahrung abseits der Massen. Bremsen und Kühlung werden gefordert.
Wenn die Adriatische Küstenstraße Kroatiens größtes Küstenspektakel ist, ist das Velebit-Gebirge sein wildes Herz. Kroatiens größtes Gebirgssystem — ein UNESCO-Biosphärenreservat, das 145 Kilometer parallel zur Küste verläuft — steigt so abrupt aus der Adria auf, dass es einen der extremsten topografischen Kontraste in Europa schafft: Die Küste darunter ist mediterran, sonnenverwöhnt und duftet nach Lavendel; das Plateau darüber ist subalpin, vom Bora-Wind gefegt und Heimat von Bären, Luchsen und Wolfrudeln. Die Route von Senj durch den Nationalpark Nord-Velebit bis Starigrad-Paklenica umfasst 130 Kilometer Straßen, die die meisten Küstenbesucher nie sehen, und die Einsamkeit und Wildnis sind außergewöhnlich.
Senj ist das Tor und verdient einen Stopp, bevor der Aufstieg beginnt. Die Uskoken — wilde Piraten, die im sechzehnten und siebzehnten Jahrhundert von dieser befestigten Stadt aus operierten — hinterließen ein Erbe aus Mauern, Türmen und einem Museum, das die Stadt weit interessanter macht, als sie von der Hauptstraße aus erscheint. Dann beginnt der Aufstieg. Die Straße in den Nationalpark Nord-Velebit windet sich steil aufwärts durch Buchen- und Schwarzföhrenwald und überquert das Velebit-Plateau nahe der Wettermessstation Zavižan auf 1.594 Metern — der höchsten dauerhaft besetzten Wetterstation Kroatiens. Der botanische Garten Zavižan zeigt über 300 für den Velebit endemische Pflanzenarten. Der Abstieg nach Süden in Richtung Paklenica bringt die Route zu ihrem dramatischen Abschluss. Der Nationalpark Paklenica enthält zwei parallele Kalksteinschluchten, deren Wände 400 Meter aufragen und 400 dokumentierte Kletterrouten bieten, was Paklenica zu einem der bedeutendsten Kletterziele im Mittelmeer macht.
Für einen VW T3 erfordert diese Route Respekt und Vorbereitung. Die Bergstraßen sind eng, stellenweise steil und teilweise ungepflastert — vor Senj Reifen und Bremsen prüfen. Der Bora-Wind, der durch die Velebit-Pässe kanalisiert wird, kann Orkanstärke erreichen (über 200 km/h wurden bei Zavižan gemessen) und das Fahren mit einem hochseitigen Fahrzeug gefährlich machen; Wetterberichte sorgfältig prüfen. In Senj voll tanken — auf dem Plateau gibt es keine Tankstellen. Die Belohnung für all diese Vorbereitung ist eine Fahrt, die sich völlig vom touristischen Küstenkroatien entfernt anfühlt.
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