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Die flachste Panoramafahrt der Schweiz. Diese Route schmiegt sich an das Südufer des Bodensees. Du fährst durch idyllische Seedörfer, Apfelhaine und vorbei an Schlössern. Die Straße folgt dem Ufer mit minimalster Steigung – eine seltene 'stressfreie' Erfahrung für Oldtimer-Motoren in der Schweiz.
Der Bodensee ist Mitteleuropas drittgrößter Süßwassersee, geteilt zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz. Das Schweizer Südufer – eine 70 Kilometer lange Strecke von Stein am Rhein nach Rorschach – bietet die flachste, entspannteste Panoramafahrt der Schweiz: ein Land, wo praktisch jede andere Straße alpine Steigungen und Bergpässe beinhaltet. Diese Route ist das sanfte Gegenstück zur Dramatik der Schweizer Alpenpässe – eine Seepromenade durch rebenbedeckte Hügel, mittelalterliche Altstädte, Apfelhaine und kleine Hafenstädte mit weißen Freizeitbooten, die sich im stillen Wasser spiegeln.
Stein am Rhein, der Ausgangspunkt, ist eine der am besten erhaltenen mittelalterlichen Städte Mitteleuropas. Der Hauptplatz (Rathausplatz) ist gesäumt von Fachwerkhäusern, deren Fassaden mit aufwendigen gemalten Wandmalereien bedeckt sind, die Szenen aus Geschichte, Mythologie und lokaler Tradition darstellen – eine als Fassadenmalerei bekannte Praxis, die aus der Renaissancezeit stammt. Die Farben und Details der Gemälde sind außergewöhnlich, und der Platz hat die Qualität eines Bühnenbilds, das von einem sehr begabten Regisseur zusammengestellt wurde. Die Stadt liegt am Punkt, wo der Rhein aus dem Bodensee fließt, und die alte Brücke über den Rhein gibt flussaufwärts einen Blick auf den Untersee, der bei Sonnenaufgang besonders schön ist. Entlang des Ufers war Schloss Arenenberg in Ermatingen das Heim der Tochter der Kaiserin Joséphine und später von Napoleon III., und seine Gärten und das Museum sind im Sommer für Besucher geöffnet.
Für einen VW T3 ist das Schweizer Bodenseeufer Schwedens entspanntestes Fahren. Die Straßen sind gut befestigt, größtenteils flach und haben sanften Verkehr, der die Tempolimits durch die Dörfer respektiert. Die Route führt durch Kreuzlingen (angrenzend an die deutsche Stadt Konstanz), Steckborn, Ermatingen, Gottlieben, Romanshorn und Arbon – jede mit eigenem Hafen und Charakter. Romanshorn ist die größte und hat eine geschäftige Fährverbindung nach Friedrichshafen in Deutschland. Die Apfel- und Birnenobstgärten des Kantons Thurgau umgeben die Straße auf der Landseite, und im Oktober sind die Obstgärten voller Früchte und die Straßenstände verkaufen frischen Most und Obstweine zu hervorragenden Preisen. Der See selbst ist von Juni bis September warm genug zum Schwimmen, mit öffentlichen Badebereichen in jeder Hafenstadt.
Die beste Reisezeit ist Mai bis Juni (Apfelblüte, Tulpen und die erste Wärme des Jahres) oder August bis September (warme Seetemperaturen zum Schwimmen, Erntebeginn). Die Region hat eine ausgezeichnete Fahrradkultur – viele Wohnmobilreisende bringen Fahrräder mit und kombinieren Fahren mit Radfahren auf dem Bodensee-Radweg, der das Wasser auf voller Länge begleitet. Das Schweizer Ufer ist auch durch regelmäßige Fährverbindungen mit dem deutschen (Konstanz, Friedrichshafen) und österreichischen (Bregenz) Ufer verbunden, was einfache grenzüberschreitende Tagesausflüge mit dem am Hafen-Parkplatz gelassenen Van ermöglicht.
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