
Fahre Irlands ikonischen Ring of Kerry — rund 156 km auf der N70/N71-Runde ab Killarney vorbei an Seen, Kenmare und Atlantik-Vorgebirgen für geduldige klassische Campervans. Linksverkehr, hohe Hecken und Reisebuskolonnen setzen das Tempo mehr als PS; Lay-bys nutzen und danken. Ladies View und Killarney National Park belohnen frühe Starts. Nur Campingplätze — kein Wildcamping-Recht. Ein langer Tag ist möglich; zwei langsamere passen besser zu älteren schwachen Vans. In Killarney oder Kenmare tanken; Schafe auf der Straße nach Regen erwarten.
Der Ring of Kerry ist Irlands ikonischste Panoramaroute — eine 156 Kilometer lange Rundfahrt um die Iveragh-Halbinsel in der Grafschaft Kerry. Im 19. Jahrhundert als Kutschfahrt bekannt gemacht, zählt er zu Europas großen Slow-Road-Reisen. Die Landschaft prägte die letzte Eiszeit — Drumlins, Gletschertäler und eine Küste aus Buchten und Landzungen am Nordatlantik — mit den MacGillycuddy's Reeks, Irlands höchstem Gebirge, als dramatischer Kulisse.
Wichtige Halte: Ladies View über dem Upper Lake von Killarney, das bunte Marktflecken Kenmare mit bronzezeitlichem Steinkreis und Waterville an der Küste, einst Rückzugsort Charlie Chaplins. Cahersiveen nahe dem Geburtsort Daniel O'Connells bietet Kasernenruine und Heritage Centre. Der ruhigere Skellig Ring liefert Blicke auf Skellig Michael. Muckross House und Ross Castle im Killarney National Park lohnen einen entspannten halben Tag.
Für klassische und leistungsschwache Campervans ist der Ring machbar, verlangt aber Geduld. N71, N70 und N72 sind meist gut ausgebaut, verengen sich auf Bergabschnitten aber stark. Reisebusse fahren gegen den Uhrzeigersinn (Killarney zuerst nach Killorglin); viele Individualfahrer wählen den Uhrzeigersinn über Kenmare. Tanken in Killarney, Kenmare oder Cahersiveen. Steigungen sind lang und gleichmäßig; Lay-bys großzügig nutzen. Camping in Fossa bei Killarney ist eine gute Basis. Wildcampen ist in Irland kein Rechtsanspruch — Eigentümer fragen, nie im Killarney National Park zelten.
Ende Mai bis Anfang September bringt üppige Hecken und lange Abende; Juli und August füllen Busse auf engen Abschnitten. Ende Mai, Juni und September sind grüner und ruhiger. Oktober färbt die Hügel amber und leer, Atlantikstürme kommen schnell. Regenkleidung ganzjährig; Nebel jederzeit auf Bergabschnitten. Früh starten und den Ring als vollen Tag planen.
Der Ring belohnt Fahrer, die ihn als Abfolge kurzer Etappen statt als Dauerfahrt behandeln. Halt am Moll's Gap für Kaffee und Ausblick, ein Seeweg im Killarney National Park, abends eine Session in Kenmare oder Killarney. Schafe auf der Straße haben praktisch Vorfahrt; plötzliche Stopps in Kurven sind normal. Wird der klassische Campervan hinter einem Bus warm, in eine Lay-by, kurz abkühlen lassen und auf eine Lücke warten statt zu überholen. Mobilfunk bricht in Tälern ab — Offline-Karten laden. Mit dieser Geduld wird der Ring of Kerry genau das, wofür SlowRoads steht: Atlantiklicht, grüne Hügel und Tempo für einen älteren Van.
Natur
Seen, Eichenwälder und MacGillycuddy's Reeks
Natur
Panoramablick über den Upper Lake von Killarney
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Hallo! Ich bin dein SlowRoads Co-Pilot. Ich kenne die Ring of Kerry in- und auswendig. Frag mich nach Aussichtspunkten, lokaler Geschichte, kulinarischen Geheimtipps oder den schönsten Stellplätzen!